US-Supercross Lites Ost
Valentin Guillod (Yamaha): Entwarnung nach Verdacht auf Schulterblatt-Bruch
Nach seiner in Daytona zugezogenen Daumenverletzung wird Ducati-Werksfahrer Dylan Ferrandis auch am kommenden Wochenende in Birmingham (Alabama) nicht am Startgatter stehen.
Das Troy Lee Designs Red Bull Ducati Factory Racing-Team USA hatte von Anfang an Pech. Schon beim Saisonauftakt in Anaheim erwischte es Justin Barcia unverschuldet. Fortan stand nur noch Werksfahrer Dylan Ferrandis mit der neuen Ducati Desmo450 am Startgatter. Der Franzose rangierte in der ersten Saisonhälfte im Bereich der Top-10. In Daytona erwischte es aber auch ihn, zum Glück allerdings 'nur' mit einer Daumenverletzung, also weniger heftig als Barcia mit seinen Wirbelbrüchen in Anaheim. Doch besonders Daumenverletzungen erweisen sich oft als tückischer als vermutet, weil die Fahrer während der Rennen den Lenker nicht mehr richtig halten können.
Die Verletzung zog sich Ferrandis im Vorlauf von Daytona zu. Den Versuch, im Finale dennoch zu starten, musste er aufgeben. Ferrandis verpasste danach auch die 9. Meisterschaftsrunde in Indianapolis und hoffte auf eine Rückkehr nach der zweiwöchigen Pause am kommenden Wochenende in Birmingham (Alabama). Doch auch daraus wurde nichts: Nach Tests in dieser Woche stellte er gemeinsam mit dem Team fest, dass die Hand weiterhin noch nicht kräftig genug ist, um einen Start zu riskieren. Wann Ducati zurückkehrt, ist derzeit ungewiss.
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