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Eli Tomac über den US-Auftaktsieg und sein KTM-Debüt in Anaheim
Der Sieg von Eli Tomac bei seinem KTM-Debüt beim US-Supercross war für alle Beteiligten etwas Besonderes, denn am Ende erreichten alle 3 Red Bull KTM-Werksfahrer die Top-10 und zwei das Podium.
US-Supercross
Im Artikel erwähnt

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Zum zweiten Mal in seiner Karriere hat Eli Tomac den Saisonauftakt in Anaheim gewonnen. Zwar war schon bei seinen beiden WSX-Auftritten Ende vergangenen Jahres deutlich erkennbar, dass er keinerlei Probleme mit seinem neuen Arbeitsgerät hat, aber Tomac gehört mit 33 Jahren bereits zu den ältesten Fahrern im Feld.
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Nur Justin Brayton war älter Justin Brayton hält bis dato den Altersrekord eines Supercross-Siegers. Als er 2018 in Daytona gewann, war er 33 Jahre und 11 Monate alt. Tomac ist 'erst' 33 Jahre und ein Monat alt und kann Braytons Rekord in dieser Saison nicht brechen. Tomac hat in 12 aufeinanderfolgenden Jahren Siege im Supercross eingefahren, und das auf 4 Marken: Honda, Kawasaki, Yamaha und jetzt KTM. Dieses Kunststück brachte bisher nur Chad Reed zustande. Tomacs Auftaktsieg in Anaheim war der 54. seiner Karriere. Damit hat er den großen James Stewart mit 50 Siegen bereits überholt und rangiert in der ewigen Bestenliste hinter Jeremy McGrath auf Platz 2. Jugendwahn oder die Stunde der Routiniers? «Natürlich werden immer viele Fragen gestellt», meinte Tomac nach seinem Sieg. «Mein Alter, der Teamwechsel, das neue Motorrad und ja, wir haben es geschafft.» Dabei gilt Tomac weder als Schnellstarter noch als jemand, der von Anfang an an der Spitze mitmischt. In der Vergangenheit brauchte er oft ein paar Runden, um richtig warm zu werden. Seine Sternstunden begannen ohnehin meist in der zweiten Saisonhälfte. In Anaheim fuhren Eli Tomac (33) und Ken Roczen (32) in ihrer eigenen Liga und sogar in der 250er Klasse zeigte Sieger Max Anstie, dass auch er mit 32 längst nicht zum alten Eisen gehört. Anaheim war die Stunde der Routiniers.
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Vorsaison und Tests Die beiden WSX-Runden dürften eine Rolle gespielt haben, dass Tomac jetzt bereits auf Top-Level unterwegs ist. «Das waren für mich zwei Vorsaison-Rennen und wir hatten ein Gutes und ein Schlechtes. Außerdem haben wir viel und überall getestet – von Kalifornien bis Florida, von Colorado bis Arizona, um andere Bedingungen zu haben. Ich wusste, dass wir konkurrenzfähig waren, aber einen Sieg kann man nie vorhersagen.»
Das Katz-und Maus-Spiel zwischen Roczen und Tomac Auch wenn es bis auf die Anfangsphase an der Spitze keine Überholmanöver mehr gab, war für Tomac das Rennen hart, weil Ken Roczen bis zum Ende in Schlagdistanz bleiben konnte. «Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, denn er hat mich die ganze Zeit unter Druck gesetzt. Die vollen 20 Minuten unter Druck konzentriert zu bleiben und keine Fehler zu machen - das sind die härtesten Rennen. Auch wenn es so aussieht, als wäre auf der Strecke nicht viel los, musst du deinen Gegner hinter dir in jeder Sekunde im Auge behalten.»
Die Abstimmung seiner KTM hat er vor dem Finale noch einmal verändert, sowohl die Gabel als auch den hinteren Stoßdämpfer. «Im Finale war das Motorrad wahrscheinlich das beste, was ich den ganzen Tag über gefahren bin. Ich habe eine kleine Änderung vor dem Finale vorgenommen und bin in die richtige Richtung gegangen. Das war der richtige Schritt.» Thema Reifen: Entscheidung gegen die Schaufel Eli Tomac setzte bisher oft Schaufelreifen ein (scoop tires). Diesmal setzte er auf den Standardreifen. «Das war eine der größten Veränderungen für mich», gab er zu. «Ich war mit diesen Schaufelreifen auch sehr gefangen. Manchmal muss man Veränderungen vornehmen, um besser zu werden», erklärte er. «Für mich hat das funktioniert. Aber es ist auch eine Kombination mit der Arbeit am Motorrad als Ganzes.»
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Tagesbilanz: Alle 3 Werksfahrer unter den Top-10 Auch wenn Aaron Plessinger im Vorlauf wegen seiner Kollision mit Cooper Webb etwas Pech hatte und durch das LCQ musste: Am Ende befanden sich alle 3 Red Bull KTM-Werksfahrer unter den Top-10, zwei davon auf dem Podium. Für Red Bull KTM war es ein Auftakt nach Maß.
450 Ergebnis Anaheim 1:
  1. Eli Tomac (USA), KTM
  2. Ken Roczen (D), Suzuki
  3. Jorge Prado (E), KTM
  4. Hunter Lawrence (AUS), Honda
  5. Jason Anderson (USA), Suzuki
  6. Justin Cooper (USA), Yamaha
  7. Cooper Webb (USA), Yamaha)
  8. Chase Sexton (USA), Kawasaki
  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati
  10. Aaron Plessinger (USA), KTM
Meisterschaftsstand nach Runde 1 von 17:
  1. Eli Tomac (USA), KTM, 25
  2. Ken Roczen (D), Suzuki, 22, (-3)
  3. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 18, (-7)
  4. Jorge Prado (E), KTM, 17, (-8)
  5. Jason Anderson (USA), Suzuki, 17, (-8)
  6. Justin Cooper (USA), Yamaha, 16, (-9)
  7. Cooper Webb (USA), Yamaha, 15, (-10)
  8. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 14, (-11)
  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 13, (-12)
  10. Aaron Plessinger (USA), KTM, 12, (-13)
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