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Wird die «Bonnie» wieder zum Bestseller? Triumph Bonneville 400 im Anmarsch
Triumphs einst wichtigstes Modell geriet zuletzt zu einem Namen unter vielen. Eine Neuauflage im Einsteigersegment könnte für eine Renaissance der «Bonneville» sorgen. SPEEDWEEK.com hat erste Details.
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Seit 1959 ist der Name Bonneville untrennbar mit Triumph verwoben. Damals kam die erste Generation auf Basis der T100 in Anspielung an Weltrekordfahrten auf dem gleichnamigen Salzsee auf den Markt und half, das Image der Marke zu formen – die «Bonnie» war damals eine echte Rakete. Entsprechend konnten die Engländer nach ihrer Neugründung Ende des Jahrtausends nicht lange auf eine Neuauflage verzichten, die dann vor einem guten Vierteljahrhundert den Trend zu Retro-Motorrädern vorwegnahm und zwischenzeitlich zur weltweit bestverkauften Triumph wurde.
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Die bestverkauften Motorräder der Marke aus Hinckley gehören heute längst zur 400er-Familie. Auch wenn genaue Zahlen fehlen: Rund ein Viertel aller verkauften Triumphs sollen zuletzt den 398-ccm-Einzylinder im Rahmen getragen haben. Dass die Briten beides, ihren historisch stärksten Modellnamen und ihre Einsteigerfamilie, zusammenführen würden, war nur eine Frage der Zeit. Schließlich setzen auch Speed 400 und Scrambler 400 bereits auf die Karte Retro, die bei Triumph unter dem Oberbegriff «Modern Classics» geführt wird.
Die tatsächlich anstehende Bonneville 400 wird dabei offenbar noch eins draufsetzen, das zumindest legen erste Fotos von Prototypen im Entwicklungsstadium nahe. Diese zeigen ein klassisch gezeichnetes Motorrad mit Stereo-Federbeinen und Telegabel inklusive Faltenbälgen vorn, wie sie auch an den großen Schwestern Bonneville T100 und T120 in ähnlicher Form zu finden sind. Dafür haben die Ingenieure das Chassis im Vergleich zur technischen Basis Speed 400 offenbar stark überarbeitet: Nicht nur die hinteren Federelemente der kleinen «Bonnie», und entsprechend ihr Heckrahmen, heben sich von den Schwestermodellen ab, auch die Schwinge ist neu konstruiert: Statt aus Aluminium, wie im Naked Bike, ist die Hinterradführung in der kleinen Bonneville offenbar aus Stahl gefertigt. Vergleichsweise viel Aufwand im Vergleich zu den Schwestermodellen Speed, Tracker, Scrambler und Thruxton 400, die beim Fahrwerk alle auf untereinander sehr ähnliche Bausteine vertrauen. Der Hauptrahmen jedoch bleibt auch für die kleine Bonneville gleich, und mit ihm auch der Einzylindermotor. Dieser bringt im Schwestermodell Speed 400 in Europa 398 ccm Hubraum und derzeit 40 PS mit und wird offenbar unverändert in die Bonneville 400 übernommen.
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Diese übernimmt stilistisch das Rezept ihrer großen Schwestern T100 und T120: Tank, LED-Leuchteinheiten vorn wie hinten, Sitzbank und Radabdeckungen sind ebenso klassisch gehalten wie der Auspuff, der hier jedoch mangels zweitem Krümmer links nur auf der rechten Seite verläuft. Die Drahtspeichenfelgen am gezeigten Vorserienmotorrad tun für den optischen Eindruck ihr Übriges, auch wenn es sich bei diesen später um ein aufpreispflichtiges Extra handeln könnte. Die Ergonomie der kleinen Bonnie scheint auf den Fotos betont bequem gehalten, die Instrumentierung ist äußerlich ebenfalls von den Schwestern übernommen. Das würde eine Mischung aus analoger und LCD-Lösung bedeuten.
Präsentation der Bonneville 400 im Spätsommer? Wann die Bonneville 400 beim Händler steht, darüber lassen sich noch keine verlässlichen Aussagen treffen. Denkbar aber, dass das Modell im Spätsommer dieses Jahres präsentiert wird. Der Entwicklungsstand des Testmotorrads lässt den Schluss zu, dass der Großteil der Entwicklung abgeschlossen ist, und der Spätsommer ist für den indischen Motorradmarkt traditionell der Zeitpunkt, an dem Hersteller gern Neuerungen zeigen. Denn, wie ihre Schwestermodelle, wird auch die Bonneville 400 im indischen Pune bei KTM-Eigner Bajaj produziert werden. Gleichzeitig ist die 400er-Familie das Zugpferd der Briten auf dem asiatischen Markt. Dort dürfte es die kleine Bonneville auch in einer hubraumreduzierten Variante geben, die die Briten wegen Steuernachteilen für größere Motoren auf dem indischen Markt in Kürze auch von den restlichen Einsteigermodellen auflegen werden. Dass diese ihren Weg auch nach Europa finden, ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch unwahrscheinlich. Allein durch die mutmaßlichen Verkaufszahlen in Indien ist es gut vorstellbar, dass das weltweit meistverkaufte einzelne Triumph-Modell auch künftig wieder den Namen «Bonneville» trägt.
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