Kein 5. WM-Titel in Folge: Martin Haarahiltunen verpasst Eisspeedway-Finale
Martin Haarahiltunen hat den Wettlauf gegen die Zeit verloren und seine Teilnahme am Saisonfinale der Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2026 abgesagt. Der Start in Heerenveen käme zu früh, so der Schwede.
In überzeugender Manier hat Martin Haarahiltunen den Auftakt der Eisspeedway-Weltmeisterschaft in Inzell gewonnen und auch am zweiten Renntag in der Max-Aicher-Arana geführt, bis es zu einer Kollision mit Max Koivula kam, durch die er vom Motorrad gefegt wurde. Infolge des Sturzes musste sich der Schwede einer Operation am linken Knie unterziehen und hatte bis zuletzt gehofft, in Heerenveen antreten zu können.
«Nach einer
Für Haarahiltunen wird der Österreicher Martin Posch ins Feld aufrücken, da Andrej Divis als erster Nachrücker bereits den ebenfalls verletzten Aki Ala-Riihimäki ersetzt. Beim Eisspeedway der Nationen kommt Filip Jäger ins schwedische Aufgebot, womit die Finnen in die Favoritenrollen schlüpfen.
Mit dem Aus von Haarahiltunen eröffnet sich vor allen Niclas Svensson und Max Koivula, die nur zwei Punkte in der WM-Wertung auseinanderliegen, die Chance auf den WM-Titel. Der Bayer Luca Bauer, derzeit vier Punkte hinter Svensson, kann ebenfalls noch eine WM-Medaille einfahren und theoretisch sogar in den Titelkampf eingreifen.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach