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Rallye Kroatien: Nach Zwischenfällen Toyota-Pilot Pajari am Freitag vorne

Der erste Tag der Rallye Kroatien zeigte einige Überraschungen und Wendungen auf. Die WM-Führenden Oliver Solberg und Elfyn Evans waren schon am Vormittag ausgeschieden.

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Knapp hinter Pajari liegen Thierry Neuville (Hyundai, +13,7 Sekunden) und Takamoto Katsuta (Toyota, +14,6 Sekunden) auf den weiteren Podiumspositionen.

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Pajari wehrte am Nachmittag Neuvilles Angriff ab und nimmt die Spitzenposition in den Samstag mit. Der Finne profitierte von den frühen Ausfällen seiner Toyota-Teamkollegen profitierte.

Da sowohl Solberg als auch Elfyn Evans nach Ausritten auf der Vormittagsrunde ausschieden, blieb es Pajari und Katsuta überlassen, die Stellung für Toyota zu halten und Neuvilles Angriffe auf die Führung abzuwehren. Der Belgier hatte auf den Etappen sechs und sieben mit Bestzeiten geglänzt.

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Pajaris Vorsprung war vor der achten und letzten Wertungsprüfung am Freitag auf 6,3 Sekunden geschrumpft. Allerdings konnte Neuville konnte auf der WP Ucka 2 einfach nicht das gleiche Tempo gehen wie auf den beiden vorangegangenen Prüfungen und verlor 7,6 Sekunden.

Auf der fünften WP hatte Pajari eine spektakuläre Rückwärtsfahrt in einer Haarnadelkurve fabriziert.

Mit seiner Leistung auf der letzten Etappe vergrößerte Pajaris Vorsprung auf 13,7 Sekunden, während Katsuta nun nur noch 0,9 Sekunden hinter Neuville auf dem dritten Gesamtrang liegt.

«Der Wettbewerb ist so hart, dass man einfach alles geben muss», kommentierte Pajari den Tag. «Der Vormittag war nicht ganz so einfach, aber der Nachmittag war wirklich cool. Es ist erst ein Tag vorbei, aber es läuft wirklich gut. Es war ein Vergnügen, heute zu fahren».

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Neuville hatte auf den ersten und letzten Etappen der kroatischen Freitagsrunde, Vodice-Brest und Ucka, zu kämpfen. Mit dem Fahrverhalten seines Hyundai zeigte sich der Ex-Weltmeister nicht ganz zufrieden. Der Belgier lobte dafür die neuen Etappen der Rallye Kroatien, die nach einer einjährigen WM-Pause nun nicht mehr im Landesinnern sondern auf Prüfungen nah am Mittelmeer ausgefahren wird.

«Ich hatte einfach keine Balance in den lang gezogenen Kurven, bei Vollgas zeigte sich volles Untersteuern», erläuterte Neuville seinen Arbeitstag zunächst und ergänzte aber in Anspielung auf die aktuelle Artemis-Mondmission: «Es gibt noch einiges zu tun, aber: ein kleiner Schritt für die Welt, aber ein großer Schritt für uns. Es ist insgesamt doch positiv gelaufen».

Sein neuseeländischer Teilzeitteamkollege Hayden Paddon sicherte sich am Ende des ersten Tages den vierten Platz, Der Neuseeländer profitierte durch den früheren Ausfall von Ford-Pilot Jon Armstrong, mit dem er zuvor um diese Position gekämpft hatte.

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Hyundai-Pilot Adrien Fourmaux rückte aufgrund einer Reifenpanne von Josh McErlean im einzigen verbliebenen Ford Puma auf den fünften Platz vor. McErlean traf in einer Kurvenverkürzung der WP Beram-Cerovlje einen großen Stein. Der Franzose hielt sofort an, um das beschädigte Rad zu wechseln, wodurch er zwei Minuten verlor. Anschließend musste er an den Straßenrand fahren, um Paddon vorbeizulassen, nachdem er ein blaues Licht erhalten hatte.

«Es war ziemlich knifflig», sagte McErlean. «Ich glaube, wir haben durch den Aufprall bei der Reifenpanne etwas beschädigt. Das ist schade, denn es war ein ziemlich Tag. Der Nachmittag war in Sachen Tempo nicht so gut, aber mal sehen, wie morgen läuft. Wir sind immer noch dabei und ein Top 6-Ergebnis ist in Sichtweite».

Lancias zweiter WRC-Einsatz mit dem Rally2-Ypsilon verläuft deutlich besser als der erste: Nach dem Debüt in Monte Carlo, bei dem kein Podiumsplatz erreicht wurde, gelang nach dem ersten Tag in Kroatien eine Doppelführung.

Yohan Rossel liegt 22,1 Sekunden vor Nikolay Gryazin, während Alejandro Cachón mit seinem Toyota GR Yaris Rally2 42 Sekunden hinter der Spitze auf dem dritten Platz liegt.

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Mehrere Fahrer, die um die Spitze mitkämpften, hatten sich Reifenpannen eingefangen, was ihre Hoffnungen auf einen Podiumsplatz zunichte machte.

Skoda-Pilot Roberto Dapra, der bei seinen beiden vorherigen WRC2-Einsätzen auf dem Podium stand, war einer der ersten Spitzenfahrer, der einen Reifenschaden auf WP3 erlitt.

Nur Romet Jürgenson von M-Sport hatte am Freitag mit dem Tempo der Lancias mithalten können. Das gesamte Feld konnte er beim ersten Durchgang von Lake Butoniga-Motovun um 4,4 Sekunden hinter sich lassen.

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Ein Reifenschaden auf der fünften Wertungsprüfung beeinträchtigt seine Hoffnungen auf einen ersten WRC2-Podiumsplatz erheblich, da er über eine Minute auf die Führenden verlor.

Dafür setzte Jürgenson ein dickes Ausrufezeichen, als er die zweite Durchfahrt von Lake Butoniga-Motovun gewann. Der Este war sogar schneller als sein Teamkollege McErlean im Puma Rally1.

Die Titelambitionen des Skoda-Piloten Andreas Mikkelsens erlitten einen weiteren herben Rückschlag durch Reifenschäden bei beiden Durchgängen der Beram-Cerovlje-Prüfung.

Der Sieger der Rallye Monte Carlo und Meisterschaftsmitführende Leo Rossel (Citroen) liegt auf dem vierten Platz, 7,2 Sekunden hinter Alejandro Cachon (Toyota) und dem letzten Podiumsplatz der zweiten Division.

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