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Safari-Ärger: Solberg, Evans und Katsuta über Streckemodifikationen empört
Bei der Safari-Rallye Kenia beschwerten sich die Spitzenfahrer über kurzfristige Änderungen auf Wertungsprüfung 12. Der Veranstalter hatte die Ideallinie mit Stangen ob der Sicherheit neu definiert.
WRC
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Der Veranstalter hatte Begrenzungsstangen aufgestellt, mit denen das Schneiden von Kurven unmöglich gemacht werden sollte. Bei der Besichtigung waren die Stangen noch nicht aufgestellt gewesen.
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Mit Handyvideos wurden den Teams kurz vor Start über die Streckenmodifikation auf WP12 informiert. Die Toyota-Piloten Oliver Solberg, Elfyn Evans und Takamoto Katsuta ärgerten sich über die späte Mitteilung, da sie allesamt sich Reifenschäden einfingen, welche sie auf die Veränderungen der Strecke zurückführten. Tatsächlich war das Terrain an sich schon ziemlich tückisch und herausfordernd gewesen. Dennoch machten die Teilnehmer die kurzfristige Änderung für den Grund ihrer großen Schwierigkeiten verantwortlich. Nach Streckenerkundungsfahrten hatten die Organisatoren auf einem besonders schnellen Abschnitt Begrenzungen installiert um das Schneiden und Abkürzen zu vermeiden.
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Überrascht von der neuen Kurssetzung waren die Fahrer gezwungen eine mit Steinen übersäte Linie zu wählen und erlitten prompt mehrere Reifenschäden. Die Fahrer zeigten sich deshalb sehr empört über die zu spät erlangten Informationen. Für die Piloten erwiesen sich die zugesandten Videoaufnahmen allein als unzureichend.
«Das ist unglaublich. Sie haben die Route nach der Erkundung geändert», ärgerte sich der neue Safari-Spitzenreiter Takamoto Katsuta. «Wie sollen wir uns Notizen aus dem Video machen? Die Fahrlinie war in den Spurrillen völlig falsch, ich habe mit gleich zwei Reifenschäden eingehandelt. Die Informationen hätten wir viel früher bekommen müssen. sie vorher erledigen. Ich kann diese Routenänderung und die zusätzlichen Barrieren nicht akzeptieren. Das ist frustrierend. Alle hatten einen Platten vorne rechts, die wahrscheinlich an der gleichen Stelle verursacht wurden».
Nach seinem Ausfall hatte der WM-Führende Elfyn Evans sich sehr geärgert: «Das ist doch ein Witz! Sie haben nach der Erkundung die ganzen Eingrenzungen an der Ziellinie platziert, damit wir nicht abkürzen können. Und dann lagen auf der Fahrlinie überall diese großen Steine herum. Es herrscht totales Chaos».
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Nach einem gleich zwei Reifenschaden während WP12 musste der Waliser schließlich die Rallye aufgeben. Durch Folgeschäden zerbröstelte die rechte Hinterradaufhängung an seinem Toyota, nachdem er das waidwunde Auto noch über drei Kilometer weiter gefahren war. Das Leitungsgremium der Safari-Rallye verteidigte trotz der großen Beschwerden seine kurzfristige Entscheidung: «Nach der Erkundung der WP 12/15 und WP 13/16 wurde deutlich, dass die Teilnehmer erheblich von der vorgegebenen Strecke abwichen. Folglich und in Übereinstimmung mit Artikel 19.2 des sportlichen Reglements der Rallye-Weltmeisterschaft wurde die Strecke modifiziert».
Auf Wunsch der FIA installierten die Organisatoren die Barrieren und zusätzliches Absperrband auf den letzten 1,13 Kilometern der WP12/15 und den letzten 0,9 Kilometern der WP13/16, um die Einhaltung der vorgegebenen Strecke zu gewährleisten.
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Die Teilnehmer wurden jedoch erst Vorabend vor den Sonderprüfungen über diese Änderungen informiert. Nach Umsetzung dieser Maßnahmen veröffentlichte der Rennleiter am 13. März um 17:45 Uhr die Mitteilung Nr. 8, in der er die Teilnehmer über die Änderungen informierte. Danach wurden, gemäß der üblichen Praxis bei Veranstaltungen der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, Videos der geänderten Streckenabschnitte an alle Teilnehmer verteilt. Dies gab nach Meinung der Funktionäre den Teams ausreichend Zeit, die Änderungen zu prüfen und ihre Streckennotizen entsprechend anzupassen.
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