Filip Salaquarda: «Die Rennen in Most werden toll»

Von Felix Schmucker
ADAC GT Masters
Filip Salaquarda

Filip Salaquarda

Der Audi-Pilot freut sich auf die Tschechien-Premiere des ADAC GT Masters. Filip Salaquarda fährt die zweite Saison in der Serie. Der Tscheche, der für das Team ISR startet, kann das Heimspiel in Most nicht erwarten.

Filip Salaquarda debütierte 2017 mit BWT Mücke Motorsport in der 'Liga der Supersportwagen'. Für seine zweite Saison in der Rennserie wechselt er zum Team ISR, der Mannschaft seines Vaters Igor Salaquarda. Die Tschechen starten 2018 erstmals im ADAC GT Masters und setzen einen Audi R8 LMS ein, den sich Salaquarda mit Audi Sport-Fahrer Frank Stippler teilt. «Das ADAC GT Masters ist eine tolle Rennserie, die Konkurrenz ist sehr stark», so der 34-Jährige. «Aber wir stellen uns dieser Herausforderung. Ein Pluspunkt ist, dass die meisten Rennen relativ nah an unserem Teamsitz stattfinden, was es logistisch einfacher macht.»

Für Salaquarda und das Team ISR ist vor allem der zweite Saisonlauf in Most (27.–29. April) ein Highlight. Tschechien und damit auch der Kurs nahe der Grenze zu Deutschland ist erstmals im Kalender des ADAC GT Masters. ISR betreibt im südöstlich von Prag gelegenen Čestlice einen Audi- und Volkswagen-Handel. Die Entfernung zum Autodrom beträgt nur rund 100 Kilometer. «Ich hoffe, dass viele Fans kommen werden. Die Rennen in Most sind für uns aus Marketinggründen wichtig. Wir wollen dort ein gutes Ergebnis einfahren. Ich denke, der Kurs sollte dem Audi R8 LMS gut liegen.»

Selbst ist Salaquarda in Most jedoch zuletzt selten gefahren. «Ich habe dort im Sommer 2017 das erste Mal seit zehn Jahren wieder ein Rennen bestritten. Ich kenne Most, aber ich glaube nicht, dass wir deshalb einen Vorteil haben. Die anderen Teams werden dort vor dem Rennwochenende noch testen. Die Strecke ist ein Mix aus unterschiedlichen Kurven. Es gibt viele Zweiter und Dritter-Gang-Kurven, aber auch schnelle Abschnitte. Die Start-Ziel-Gerade ist relativ kurz. Teilweise hat der Kurs recht viele Bodenwellen. Mit 37 Autos wird es sicher hoch hergehen.»

Salaquardas 2018er-Teamkollege Frank Stippler ist ein alter Bekannter. Beide sind bereits 2016 und 2017 in anderen Rennserien für das Team ISR gestartet. «Ich bin sehr froh, dass ich mir wieder mit Frank ein Auto teile», so Salaquarda. «Er ist ein sehr guter und sehr erfahrener Teamkollege und wir bevorzugen eine ähnliche Fahrzeugabstimmung. Wir wollen konstant Punkte sammeln und eines der besten Audi-Teams werden. Es wird nicht einfach, da die Serie neu für unser Team ist.»

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