Überraschung: Luca Ludwig wechselt in Ferrari 488 GT3

Von Martina Müller
ADAC GT Masters

Der Champion des ADAC GT Masters aus den Jahr 2015 fährt ab sofort für HB Racing. In der Liga der Supersportwagen teilt sich der Sohn von Tourenwagen-Legende Klaus Ludwig einen Ferrari 488 GT3 mit Dominik Schwager.

Zur Saison 2018 wechselt das österreichische Einsatzteam HB Racing das Fabrikat. Nachdem bislang auf das GT3-Modell aus dem Hause Lamborghini gesetzt wurde, geht die Mannschaft von Teamchef Dietmar Hirsch im ADAC GT Masters ab sofort mit dem Ferrari 488 GT3 an den Start. Doch damit nicht genug: Das 'Cavallino Rampante' aus Maranello wird darüber hinaus auch noch richtig spektakulär besetzt sein. Denn Luca Ludwig führt das Fahreraufgebot von HB Racing an. Der Sohn von DTM-Legende Klaus Ludwig hat bereits über einhundert Rennen im ADAC GT Masters absolviert. Dabei gelangten ihm zwölf Siege. Höhepunkt war dabei die Saison 2015, als er gemeinsam mit Sebastian Asch den Meistertitel einfuhr.

«Wenn so ein Fahrer auf dem Markt ist, musst du als Verantwortlicher nicht lange überlegen. In jeder seiner vollen Saisons stand Luca mindestens zwei Mal auf dem Podest. Egal ob im Mercedes, im Audi oder auf der Corvette - mit jedem Fahrzeug war er schnell unterwegs. Wir sind daher fest davon überzeugt, dass Luca auch im Ferrari zu den besten Piloten gehören wird. Die ersten Tests waren vielversprechend», freut sich Hirsch auf eine erfolgreiche Saison.

Zusammen mit Ludwig wird Dominik Schwager den GT3-Ferrrai steuern. Der 41-Jährige hat auch schon 50 Starts im ADAC GT Masters vorzuweisen, bei denen er sechs Siege und sechs Pole-Positions einfuhr. «Neben seiner Schnelligkeit war für uns vor allem entscheidend, dass Dominik gemeinsam mit unserem technischen Partner Rinaldi Racing schon viel Erfahrung auf Ferrari-Rennfahrzeugen sammeln konnte», lobt Teammanager Andreas Fuchs.

Wie bereits angedeutet, arbeitet HB Racing bei der Betreuung des Ferrari 488 GT3 mit den Experten von Rinaldi Racing zusammen. Der 488 GT3 wird von einem 3.9L-V8-Turbomotor angetrieben. Das Fahrzeug hat große technische Parallelen zum 488 GTE, der beispielsweise in der FIA WEC am Start steht. «Mit dem Wechsel zu Ferrari, der Technik-Partnerschaft mit Rinaldi Racing und unserer neuen Fahrerpaarung haben wir drei wichtige Grundsteine für ein erfolgreiches Jahr 2018 gelegt», so Hirsch weiter. Bereits seit Februar befindet sich HB Racing mit dem neuen Rennwagen im Testeinsatz.

Insgesamt 37 Fahrzeuge wurde für die Saison 2018 in Vollzeit ins ADAC GT Masters eingeschrieben. Neben dem Ferrari werden auch GT3-Renner von Audi, BMW, Corvette, Honda, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche mit dabei sein.

Saisonstart ist am Wochenende des 14./15. April in Oschersleben.

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