GT Masters: Corvette siegt auf dem Red Bull Ring

Von Felix Schmucker
ADAC GT Masters
Die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition

Die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition

Beim fünften Saisonlauf des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring triumphieren Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz im Rennen am Samstag. Hinter der Corvette C7 GT3-R komplettieren zwei BMW M6 GT3 das Podium.

Die Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz (Callaway Competition) wurden im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring ihrer Favoritenrolle gerecht. Souverän fuhr das Duo zu seinem ersten Saisonsieg. Die Plätze zwei und drei gingen an die BMW-Fahrer Timo Scheider und Mikkel Jensen sowie Dennis Marschall und Victor Bouveng (alle BMW Team Schnitzer). «Es bedeutet mir sehr viel, im ADAC GT Masters gewonnen zu haben», so Premierensieger Kirchhöfer nach dem Rennen. «Ich bin sehr glücklich und genieße jetzt erst mal den Moment.»

Pole-Setter Marvin Kirchhöfer setzte sich beim Start durch und behauptete die Führung. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi R8 LMS von Filip Salaquarda (Team ISR) setzte sich der Corvette-Pilot leicht vom Feld ab. Zwischenzeitlich baute er seinen Vorsprung bis zum Pflichtboxenstopp auf knapp drei Sekunden aus. Auch Partner Daniel Keilwitz blieb danach souverän vorn. Im Ziel hatte der Champion von 2013 schließlich 0,6 Sekunden Vorsprung und sicherte damit den ADAC GT Masters-Titelverteidigern Callaway Competition den ersten Saisonsieg. Für Rekordsieger Keilwitz war es der 20. Erfolg in der Liga der Supersportwagen, davon der bereits siebte auf dem Red Bull Ring. Teamkollege Kirchhöfer durfte sich über seinen ersten Sieg freuen.

Auf den Verfolgerpositionen gab es vor allem in der zweiten Rennhälfte zahlreiche spannende Zweikämpfe - bedingt auch durch zwei weitere kurze Safety-Car-Phasen zum Bergen des Audi R8 LMS von Mike David Ortmann (Mücke Motorsport) und des BMW M6 GT3 des Österreichers Christopher Zöchling (MRS GT-Racing). Die Positionen zwei und drei gingen am Ende an die beiden BMW M6 GT3 des BMW Team Schnitzer. Das Team aus Freilassing feiert den ersten zweifachen Podesterfolg in der Rennserie. Ex-DTM-Champion Timo Scheider und Mikkel Jensen setzten sich dabei knapp gegen ihre Teamkollegen Dennis Marschall und Victor Bouveng durch, für die es das erste Podium im ADAC GT Masters war. Serienneuling Jensen holte damit auch den Sieg in der Junior-Wertung.

Rang vier erkämpften sich Timo Bernhard und Kévin Estre (Team75 Bernhard) im bestplatzierten Porsche 911 GT3 R. Das Duo war von Startplatz acht ins Rennen gegangen. Die Brüder Sheldon van der Linde und Kelvin van der Linde (Land-Motorsport) belegten als beste Audi-Piloten Rang fünf. Dahinter kamen als Sechste die Tabellenführer Robert Renauer und Mathieu Jaminet (Herberth Motorsport) ins Ziel, gefolgt vom Ferrari 488 GT3 des heimischen Teams HB Racing, der von Alfred Renauer und Luca Ludwig (HB Racing) gesteuert wurde. Bestplatzierter Österreicher wurde als Achter Max Hofer zusammen mit Teamkollege Philip Ellis im Audi R8 LMS von Phoenix Racing. Als einzige Mercedes-AMG-Piloten sammelten Indy Dontje und Maximilian Buhk (Team HTP Motorsport) auf Rang neun Meisterschaftszähler, der letzte Punkt ging an die Audi-Fahrer Ricardo Feller und Christopher Haase (Mücke Motorsport).

Der zweite Lauf des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring startet am Sonntag ab 13:08 Uhr.


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