Berg-DM: Rückkehr auf den Schottenring

Von Thomas Bubel
Bergrennen
Sebastian Schmitt (Opel Kadett C 16V) belegte Rang 3

Sebastian Schmitt (Opel Kadett C 16V) belegte Rang 3

37 Jahre ist es her, dass letztmals ein Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft auf der Bergpassage des legendären Schottenrings zur Austragung kam.

Trotz des fortgeschrittenen Frühjahrs, fand der Auftakt der Berg-DM und des KW Berg-Cup im hessischen Vogelsberggebiet auf über 600 Meereshöhe bei ungemütlichen Temperaturen statt. Formel- und Sportwagen waren aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Erst nach der vom MSC rund um Schotten geplanten Aufrüstung der 3 km langen Strecke mit zusätzlichen Leitplanken, könnten auch die Rennwagen zukünftig um DM-Punkte fahren. Die bestehende Infrastruktur vor Ort wurde nach einhelliger Meinung als gut bewertet. Bis auf die spektakuläre Querspange kurz vor dem Ziel am sogenannten Poppenstruth, entpuppte sich die Streckenführung schnell als Powerpiste, pure Leistung war gefragt.

Der alte Meister schlug den aktuellen

Dies rief den Innsbrucker Herbert Soltz in seinem über 600 PS starken Porsche 935 II auf den Plan. Im Verlauf der vier Auffahrten konnte der Deutsche Tourenwagen-Bergmeister des Jahres 2006 den aktuellen Bergmeister Klaus Hoffmann mit seinem Opel Astra V8 DTM deutlich bezwingen. Ein Vorsprung von fast 2,5 Sekunden bei Rennende, zu Gunsten des Österreichers, sprechen eine deutliche Sprache. Doch die anspruchsvollen und kurvenreichen Strecken, die Hoffmanns Astra besser liegen, kommen noch!

Überraschend kündigte der Meister des KW Berg-Cups Sebastian Schmitt seinen vorläufigen Rücktritt aus dem Bergrennsport an. Zeitmangel aus beruflichem Gründen führt der Jungunternehmer aus der Rhön an, sein Gruppe H Opel Kadett C16V sei bereits so gut wie verkauft. Schade, somit geht dem Bergrennsport ein junger Spitzenfahrer verlosen. Mit Rang 3 in der Gesamtwertung zeigte der Installateur-Meister noch einmal allen, was er drauf hat.

2013 wird zum Übergangsjahr

Die Ankündigung des DMSB, die Einhaltung des Gruppe H-Reglement in der neuen Saison genauestens zu überwachen, brachte über den Winter viel Unruhe in den KW Berg-Cup und bewegte zahlreiche Fahrer in die Gruppe FS-E1 zu wechseln. Das große Feld des Cups hat sich nun geteilt, einige Piloten sind immer noch sicher, die richtige Gruppe gewählt zu haben. Für den KW Berg-Cup dürfte 2013 zum Übergangsjahr werden. Die Frage, wer am Jahresende die Divisionen und die Gesamtwertung gewinnt, ist offener denn je.

Mit den Rängen 4, 5 und 6 im Gesamtklassement, haben sich die Gruppe H-Piloten Dieter Rottenberger (BMW 318is STW), Roman Sonderbauer (Opel Kadett C 16V) und Björn Wiebe (Renault Laguna BTCC) eine erste Grundlage zum Erreichen des begehrten Titels geschaffen.

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