Mit Sieg bei Rallye Schweden übernimmt Toyota-Pilot Elfyn Evans WM-Führung
Das Toyota-Duo Elfyn Evans und sein Beifahrer Scott Martin sicherten sich beim zweiten WM-Lauf den Sieg bei der Rallye Schweden. Die Briten führten Toyota Gazoo Racing zu einem Vierfachsieg.
Vize-Weltmeister Evans startete mit einem Vorsprung von 13,3 Sekunden in die letzte Tag Etappe. Er kontrollierte das Geschehen auf den letzten drei schneebedeckten Prüfungen und sicherte somit seinen dritten Sieg in Schweden. Schließlich gewann er mit 14,3 Sekunden Abstand vor seinem Teamkollegen Takamoto Katsuta zu sichern.
Evans baute seinen Vorsprung auf der ersten Wertungsprüfung aus und verwaltete ihn anschließend über die verbleibenden Kilometer. Außerdem sammelte der Walliser wichtige Punkte in der Wolf Power Stage, wo er mit nur 0,078 Sekunden Rückstand auf Thierry Neuville den zweiten Platz belegte.
«Ich bin natürlich sehr glücklich und erleichtert», freute sich der Evans. «Wir waren uns nicht sicher, wie die Power Stage ausgehen würde. Vielen Dank an das Team, das wieder einmal unglaubliche Arbeit geleistet hat. Ein Toyota-Vierfachsieg ist ein großartiges Gefühl. In Schweden herrscht immer eine fantastische Atmosphäre. Die Rallye Schweden ist aus vielen Gründen etwas ganz Besonderes».
Mit seinem Triumph liegt Evans nun mit 13 Punkten Vorsprung vor Oliver Solberg an der Spitze der Fahrerwertung. Toyota konnte seinen Vorsprung in der Herstellerwertung auf 52 Punkte vor Hyundai ausbauen.
Obwohl Katsuta, der am Freitag die Rallye angeführt hatte, mächtig Druck machte und den Sieg in der vorletzten WP herausfuhr, gelang es ihm letztendlich nicht, sein Tempo in einen ersten WM-Sieg umzumünzen. «Ich bin natürlich nicht wirklich glücklich», meinte der Japaner. «Es hätte viel besser laufen können, vor allem gestern. Ich muss mich einfach weiter verbessern und noch mehr pushen »..
Hinter ihnen komplettierte Sami Pajari das Toyota-Podium und sicherte sich mit einer souveränen Fahrt, bei der er Oliver Solberg hinter sich ließ, seinen zweiten Podiumsplatz in seiner Karriere.
Solberg, der zu Beginn der Rallye geführt hatte, bevor er sich am Freitag einen kostspieligen Reifenschaden einhandelte, kämpfte sich auf den vierten Gesamtrang zurück.
«Ich habe unterschätzt, wie schwierig es am Freitag werden würde»,reflektierte der Monte Carlo-Sieger. «Natürlich ist das Ergebnis ein wenig enttäuschend, aber nach der Position, in die ich mich gebracht habe, verdiene ich nicht mehr als Platz 4».
Für Hyundai Motorsport war es ein schwieriges Wochenende. Adrien Fourmaux führt das Team auf Platz fünf an, nachdem er den zurückkehrenden Teamkollegen Esapekka Lappi in WP17 noch überholen konnte.
Ihr Teamkollege Thierry Neuville hatte eine schwierige Rallye, holte aber mit dem Sieg in der letzten Wertungsprüfung die maximale Punktzahl in der Wolf Power Stage. Trotzdem bezeichnete der Belgier sein Wochenende nach Problemen mit der Balance als «frustrierend».
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M-Sport Ford platzierte zwei Fahrzeuge unter den ersten neun, Jon Armstrong auf Rang acht und Josh McErlean auf Platz neun, während Martiņs Sesks trotz Rückschlägen am Freitag ein Tempo vorlegte, das zu einem WP-Sieg reichte.
In der WRC2 sicherte sich Roope Korhonen (Toyota) mit 11,2 Sekunden Vorsprung den Sieg und komplettierte die Top 10 der Gesamtwertung.
Die Rallye-Weltmeisterschaft macht als nächstes Station in Afrika, wo vom 12. bis 15. März die legendäre Safari Rallye Kenia, die dritte Runde der Saison, stattfindet.
Endergebnis Rallye Schweden nach 18 Wertungsprüfungen
Position/Fahrzeug
Fahrzeug
Zeit/Rückstand
1. Evans/Martin
Toyota
2:35.53,1 h
2. Katsuta/Johnston
Toyota
+14,3 sec
3. Pajari/Salminen
Toyota
+46,0
4. Solberg/Edmondson
Toyota
+1.11,6
5. Fourmaux/Coria
Hyundai
+1.50,3 min
6. Lappi/Mälkönen
Hyundai
+1.53,2
7. Neuville/Wydaeghe
Hyundai
+3.45,9
8. Armstrong/Byrne
Ford
+4.05,9
9. McEarlean/Treacy
Ford
+6.05,4
10. Korhonen/Viinikka
Toyota
+10.36,2
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