BSB 2018: Eine neue Chance für Sylvain Barrier

Von Andreas Gemeinhardt
Britische Superbike-Meisterschaft
Sylvain Barrier musste viele schwere Rückschläge wegstecken

Sylvain Barrier musste viele schwere Rückschläge wegstecken

Der zweifache Superstock-1000-Cup-Champion Sylvain Barrier gibt 2018 sein Debüt in der Britischen Superbike-Meisterschaft und wird der neue Teamkollege von Peter Hickman bei Smiths Racing BMW.

Sylvain Barrier gewann 2012 und 2013 für BMW den damaligen Superstock-1000-Cup, doch der inzwischen 29-jährige Franzose musste in den letzten Jahren aufgrund schwerster Verletzungen immer wieder massive Rückschläge wegstecken.

In der Superbike-Weltmeisterschaft blieb ihm der Durchbruch versagt und auch in der Amerikanischen Superbike-Meisterschaft MotoAmerica kam er 2017 über den 15. Gesamtrang nicht hinaus, da er sich zu Beginn der Saison erneut schwer verletzte und eine dreimonatige Zwangspause einlegen musste.

Im kommenden Jahr bekommt Barrier in der Britischen Superbike-Meisterschaft eine neue Chance. Als Teamkollege von Peter Hickman, der 2017 hinter Shane Byrne, Joshua Brookes und Leon Haslam auf dem vierten BSB-Gesamtrang landete, komplettiert Barriere das Team Smiths Racing BMW.

«Sylvain hat viel Erfahrung mit der BMW und wir werden dafür sorgen, dass unsere Crew für ihn ein konkurrenzfähiges Motorrad aufbaut», erklärte Team-Managerin Rebecca Smith. «Das wird sicher eine große Herausforderung, aber ich bin mir sicher, dass er uns sehr gute Resultate bescheren wird.»

Barriere selbst meinte zu diesem neuen Abschnitt seiner Laufbahn: «Ich freue mich sehr auf die Britische Superbike-Meisterschaft und meinen neuen Teamkollegen Peter Hickman. Ich habe mit ihm schon ein paar Runden in Cadwell Park gedreht. Er ist nicht nur schnell, sondern auch ein toller Typ!»

«Zuerst muss ich die Strecken kennen lernen, darum haben wir einige Tests auf verschiedenen BSB-Kursen geplant. Ich kann mich so an das Motorrad und mein neues Team gewöhnen. Alan und Rebecca Smith haben die gleiche Mentalität wie meine eigene Familie, also gebe ich mein Bestes und hoffe, dass wir konkurrenzfähig sind.»

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