US-Supercross Lites West
Nico Koch (KTM): In Glendale Finalqualifikation wieder knapp verfehlt
Nach einem missglückten Jahr mit Kawasaki kehrte Jorge Prado in den USA zur KTM-Familie zurück und startete mit einem Podestplatz hervorragend in die Supercross-Saison. Seither ist es schwieriger.
Platz 3 beim Auftakt der Supercross-Meisterschaft in den USA war eine sehr erfreuliche Überraschung für KTM und Jorge Prado. Der Spanier war nach einem von Verletzungen geprägten, sehr schwierigen Jahr mit Kawasaki zu seinem langjährigen Arbeitgeber zurückgekehrt, mit dem er jeweils zweimal die MX2- und MXGP-Weltmeisterschaft gewann.
Während Red-Bull-KTM-Teamkollege Eli Tomac die Gesamtwertung nach drei Rennen und den Plätzen 1, 1 und 3 mit 70 Punkten anführt, liegt Prado (41 Punkte) auf dem neunten Rang.
«Es war der persönliche Wunsch von Roger De Coster, Prado ins Team zu nehmen», erzählte KTM-Berater Heinz Kinigadner SPEEDWEEK.com. «Da war bei uns im Haus ein ganz großes Fragezeichen dahinter. Unser Chef Gottfried Neumeister sagte, dass wenn De Coster meint, dass wir den für die Zukunft brauchen, dann nehmen wir ihn – er muss in die Zukunft schauen. Dass es dann beim ersten Rennen gleich so aufging, bravo.»
Der 65-jährige Tiroler weiter: «Prado lebt im Moment noch von seinen Starts. Er ist noch kein so ein guter Supercross-Fahrer, dass er viel aufholen kann. Wenn er einen guten Start hat, dann zieht er vorne mit. Aber wenn er hinten ist, tut er sich mit Aufholen schwer. De Coster sagt, dass er auf jeden Fall noch ein Jahr braucht, bis er im Supercross richtig drinnen ist. Dann haben wir mit ihm hoffentlich einen zweiten Siegfahrer.»
Dass sich De Coster als Motorsportdirektor von KTM Nordamerika so sehr für Prado eingesetzt hat, ist für Kinigadner nachvollziehbar: «Eli Tomac hat uns von Anfang an gesagt, dass er nicht weiß, ob er zwei Jahre für uns fahren will oder vielleicht nur eines. Er will sich alle Möglichkeiten offenlassen.»
Eli Tomac (USA), KTM, 70
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 62, (-8)
Chase Sexton (USA), Kawasaki, 57 (-13)
Ken Roczen (D), Suzuki, 56, (-14)
Jason Anderson (USA), Suzuki, 46, (-24)
Cooper Webb (USA), Yamaha, 46, (-24)
Justin Cooper (USA), Yamaha, 44, (-26)
Joey Savatgy (USA), Honda, 42, (-28)
Jorge Prado (E), KTM, 41, (-29)
Dylan Ferrandis (F), Ducati, 37, (-33)
Aaron Plessinger (USA), KTM, 27, (-43)
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