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Toyota-Piloten Solberg/Edmondson gewinnen die Rallye Monte Carlo

Der Schwede Solberg dominierte die Rallye-WM-Saisoneröffnung vor seinen Teamkollegen Elfyn Evans und Sebastien Ogier und sicherte sich somit auch die erste Führung in der Gesamtwertung.

Martin Gruhler

Von

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Die 94. Auflage der Rallye Monte Carlo war ob den winterlichen Steckenbedingungen in den französischen Alpen eine der schwierigsten der Neuzeit gewesen.

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Im Vorjahr hatte der 24-jährige Solberg bei seinem Toyota-Debüt-Rally1-Debut die Rallye Estland schon gewinnen können. Indes rechnete jedoch kaum jemand damit, dass der Blondschopf jetzt als permanenter Werksfahrer gleich schon bei der Rallye Monte Carlo erneut gewinnen würde. Er ist somit auch der jüngste Monte-Sieger nach der Neuaufstellung der Rallye-WM.

Der amtierende WRC2-Titelträger übernahm mit einem souveränen 31-Sekunden-Etappensieg in der zweiten Wertungsprüfung bereits die Führung die er bis ins Ziel nicht mehr abgab.

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Obwohl er am Samstag von der Straße abkam und durch ein Feld hindurch eine Off-Road-Einlage hinlegte und am Sonntagfinaltag in einem weiteren Schreckmomente einen Dreher fabrizierte, blieb Solberg unter den tückischen Winterbedingungen souverän. Mit einem kontrollierten Sieg mit 51,8 Sekunden Vorsprung auf Elfyn Evans fuhr er einen souveränen Sieg heraus.

Die WM-Zwischenwertung führt Solberg somit mit vier Punkten Vorsprung vor Evans an. Der irische Vize-Weltmeister gewann die abschließende Powerstage und wurde am Super Sunday Zweiter wurde. Sensationell hatte Yohan Rossel bei den kniffligen Schnee-Matsch-Eisbedingungen im kleinen Rally2-Lancia den Sieg davongetragen.

«Ich kann es im Moment noch gar nicht fassen, es ist wieder ein sehr emotionaler Tag»,

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sagte ein sichtlich gerührter Solberg, bevor er seinen Vater Petter und seine Verlobte Chloe umarmte.

Oliver Solberg kommentierte seine Triumphfahrt: «Es war die schwierigste Rallye, die ich je gefahren bin, und es war meine erste Rallye in einem Auto auf Asphalt, meine erste Rallye zurück auf höchstem Niveau. Und jetzt haben wir das Ganze gewonnen. Es war so anstrengend, es war so stressig, ich bin Toyota einfach nur dankbar und dankbar für das Vertrauen, dass ich es schaffen kann».

Der amtierende Weltmeister Sebastien Ogier komplettierte das Podium als Dritter - sein schwächstes Ergebnis in Monte Carlo seit 2012, als er mit einem Skoda Fabia S2000 einen Unfall hatte. «Es war ein ziemlich schwieriges Wochenende», gestand der neunfache Weltmeister ein und gratulierte seinem Teamkollegen zum Sieg: «Oliver hat wirklich großartige Arbeit geleistet. Gut für die Meisterschaft, etwas Neues zu haben, freue mich darauf, mit ihm zu kämpfen».

Adrien Fourmaux und Thierry Neuville von Hyundai belegten die Plätze vier und fünf in der Gesamtwertung, lagen jedoch mehrere Minuten hinter den führenden Toyotas zurück.

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Fourmaux verlor am Donnerstag 30 Sekunden im Nebel, hatte am Freitagnachmittag ein elektrisches Problem und drehte sich am Samstag, sodass er mit einem Rückstand von 5.59,3 Minuten ins Ziel kam. Neuville blieb am Freitag auf der letzten Etappe drei Minuten lang stecken und touchierte am Sonntag etwas, sodass ein Reifenwechsel notwendig wurde, sodass er schließlich mit einem Rückstand von 10.29,8 Minuten ins Ziel kam.

Der WRC2-Sieger Leo Rossel (Citroen) belegte einen starken sechsten Platz in der Gesamtwertung, nachdem er das Skoda-Duo Eric Roberto Daprà und Eric Camilli schlagen konnte.

Es war der erste WRC2-Sieg für den Citroen-Piloten Leo Rossel, nachdem seinem Bruder Yohan Rossel bereits in der ersten Schleife ein Rad gebrochen war. Dessen Lancia-Teamkollege Nikolay Gryazin war am Samstag von der Strecke abgekommen.

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Takamoto Katsuta (Toyota) wurde Siebter, nachdem er am Freitagnachmittag durch einen Aufprall seine Servolenkung beschädigt hatte. Hayden Paddon (Hyundai) beendete seinen ersten Rallye-WM-Einsatz als Werksfahrer seit 2018 auf dem zehnten Platz. Der Neuseeländer hatte am Samstag durch einen Ausritt in eine Wiese über vier Minuten verloren.

Vier Rally1-Fahrzeuge gelang keine Zielankunft. Der erste Ausfall war Sami Pajari (Toyota) gewesen, der schon am Donnerstagabend eine Brückenbegrenzung gerammt hatte und sich die die hintere linke Aufhängung brach. Am Samstag schied er endgültig aus, als er im Schneegestöber von der Strecke abkam und gegen einen Baum prallte.

Am Sonntagmorgen musste Gregoire Münster aufgeben. Sein Ford Puma war auf der Verbindungsetappe zur ersten Wertungsprüfung des Tages mit einem mechanischen Problem stehen geblieben.

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Sein M-Sport-Teankollege Josh McErlean schied dann auf der vorletzten Etappe aus, nachdem er die Streckenbegrenzung touchiert hatte, wodurch die vordere linke Ecke seines Ford beschädigt wurde. Der irische Fahrer schied sowohl am Donnerstag als auch am Freitag aus, da er im Schnee stecken geblieben war.

Sein Landsmann Armstrong hatte bei seinem Rally1- und Monte-Carlo-Debüt eine hervorragende Leistung gezeigt. Er war mit der drittschnellsten Zeit auf der zweiten Wertungsprüfung zwischenzeitlich auf den dritten Platz in der Gesamtwertung vorgefahren. Später fiel er auf den sechsten Platz zurück. Auf der vorletzten WP musste er die Rallye aufgeben. Somit ging auch die beeindruckende Serie von M-Sport zu Ende. Das Team hatte dem Jahr 2002 Rallye Monte Carlo immer in der Herstellerwertung erzielen können.

Endergebnis nach 17 Etappen

Position/Fahrer

Fahrzeug

Zeit/Rückstand

1. Solberg/Edmondson

Toyota

4:24.59,0 h

2. Evans/Martin

Toyota

+51,8 sec

3. Ogier/Landais

Toyota

+2.02,2 min

4. Fourmaux/Coria

Hyundai

+5.59,3

5. Neuville/Wydaeghe

Hyundai

+10.29,8

6. Rossel/Mercoiret

Citroen

+12.58,4

7. Katsuta/Johnston

Toyota

+13.05,4

8. Dapra/Guglielmetti

Skoda

+15.07,9

9. Pelamourgues/Pouget

Hyundai

+18.09,4

10. Camilli/de la Haye

Skoda

+18.36,4

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