Mattias Ekström: Was kommt nach der Karriere?

Von Andreas Reiners
DTM
Mattias Ekström

Mattias Ekström

Mit fast 40 denkt man schon mal intensiver über die Karriere nach der aktiven Karriere nach. Mattias Ekström macht das ebenfalls.

Es gibt noch immer keine Einladung. Was schon mal ein gutes Zeichen ist. Denn das bedeutet, dass wohl immer noch keine Entscheidung gefallen ist. Oder dass sich Mattias Ekström vielleicht doch schon für eine Fortsetzung der DTM-Karriere entschieden hat. Immerhin hat Ekström noch einen Vertrag bis Ende 2018.

Und: Trotz der Enttäuschung, dass er auf der Zielgeraden den ersehnten dritten Titel verpasst hat, will der Schwede mit Stil aufhören, wenn er denn aufhört. Das hatte er zuletzt weiter offen gelassen.

«Dass ich zuhause sitze, nichts sage und auf einmal nicht mehr auf der Nennliste stehe, das wirst du nicht erleben. Dafür habe ich zu viel Respekt vor denjenigen, denen ich ein Autogramm gegeben habe oder die mich unterstützt haben. Eine schöne Karriere soll man auch mit Stil beenden. Du wirst schon eine Einladung für eine Pressekonferenz bekommen», versprach er.

Diese Einladung steht noch aus. Was nicht bedeutet, dass sie nicht noch kommen kann. Wobei klar ist: Die komplette Motorsport-Karriere wird er noch nicht an den Nagel hängen.

Wobei man sich mit fast 40 doch schon erste Gedanken über die Lebensgestaltung nach der aktiven Karriere macht. Ekström will dann erst einmal eine kleine Pause machen und mehr Tennis spielen. «Aber danach? Die Chance, dass ich anfange, irgendetwas anderes zu tun, ist relativ gering. Ich glaube, dass ich nichts anderes kann, wenn man ehrlich ist. Ich weiß relativ gut, wie Motorsport funktioniert», sagte er.

Bei der Rallycross-WM ist er schon länger nicht nur Fahrer, sondern auch Teamchef. Und zuletzt war er für seinen Audi-Kollegen Nico Müller auch Hobby-Renningenieur, bei einem Test vor dem Rallycross-Event in Frankreich.

«Ich muss sagen, das hat mir richtig Spaß gemacht. Da merke ich, dass Motorsport außerhalb des Autos auch richtig Spaß machen kann. Ich lebe so sehr für den Sport, dass ich auch daneben stehen und mitfiebern kann. Ich war darüber relativ überrascht.»

Daneben stehen und mitfiebern kann er möglicherweise bald mit seinem Sohn Mats. «Er hat in letzter Zeit öfter angedeutet: „Papa, können wir nicht mal Kart fahren?“. Ich habe ihn gefragt: „Willst du alleine fahren?“. Und er sagt: „Nur, wenn du mitfährst“. Ich will nicht der Papa sein, der ihn da reindrückt. Aber wenn er fragt, dann sage ich auch nicht nein», meinte Ekström.

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