DTM: Mehr Einsätze für Timo Glock in der Formel 1

Von Andreas Reiners
DTM
Timo Glock

Timo Glock

RTL behält die Free-TV-Rechte für die Formel 1 für die kommenden drei Jahre. Gute Nachricht auch für Timo Glock: Der DTM-Pilot bekommt mehr Einsätze als Experte.

Die Formel 1 bleibt in Deutschland auch in den kommenden drei Jahren im Free-TV: RTL sicherte sich die Rechte, wie der Privatsender am späten Dienstagabend mitteilte. Die Nachfolge des zurückgetretenen Niki Lauda wurde auch geregelt.

Nico Rosberg gehört ab 2018 zum Expertenteam und wird bei einigen Highlight-Rennen dabei sein. «Ich freue mich riesig, sagen zu dürfen, dass ich dabei bin nächstes Jahr im Formel-1-RTL-Team», verkündete Rosberg. Er werde «hoffentlich coole Insights geben können». Es werde eine «Riesen-Saison», sagte der 32-Jährige.

Mehr Einsätze erhält dafür Timo Glock. «Ich freue mich zunächst mal für die Zuschauer, dass es weitergeht und RTL es geschafft hat, die Formel 1 im Free-TV zu halten. Und ich habe es ja anscheinend ganz gut gemacht, so dass die Zuschauer zufrieden waren und RTL mich jetzt das ein oder andere Rennen mehr machen lässt. Das ist doch schön», sagte der BMW-Pilot der Bild.

Der frühere Formel-1-Fahrer geht 2018 in seine sechste DTM-Saison. Seit 2015 absolviert er nebenbei immer mal wieder Einsätze als Formel-1-Experte bei RTL. Er macht den Nebenjob gerne, musste sich zunächst reinfuchsen und muss das teilweise immer noch, er überzeugt aber mit seinem Fachwissen und lockeren Sprüchen. Dafür erntet er in den sozialen Netzwerken durchweg ein positives Echo.

Der 35-Jährige will, wenn er auf der anderen Seite steht, bei seinen Interviews besondere Dinge finden, nicht immer nur das Eingefahrene. Keine Floskel-Fragen à la «Was ist dein Ziel für das Rennen?» oder «Welche Strategie habt ihr?». Diese Fragen kennt er als Fahrer zur Genüge. Und er weiß, dass man genau dann in die Schublade greift und die nichtssagenden Standardantworten herauszieht.

«Es ist anspruchsvoller, als Fragen als Fahrer zu beantworten. Als Fahrer beantworte ich die Fragen ganz automatisch. Du hast zig Möglichkeiten, etwas zu erzählen, auch wenn es weit weg ist von dem, was wirklich besprochen wurde. Du bist nicht mal nervös, das interessiert dich gar nicht», sagte er.

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