Regenchaos und Crashs: Rennabbruch in Budapest

Von Andreas Reiners
DTM
Lucas Auer

Lucas Auer

Chaos am Hungaroring: Nach mehreren Crashs in der Boxengasse wurde das sechste Saisonrennen in Budapest abgebrochen. Drei Fahrer hatten auf der nassen Strecke die Kontrolle verloren.

Der einsetzende Regen sorgte beim sechsten Saisonrennen in Budapest für Chaos und Crashs in der Boxengasse: Drei Fahrer rutschten beim Wechsel von Asphalt auf den nassen Beton chancenlos geradeaus.

Den Anfang machte Lucas Auer, der bei seiner Einfahrt in die Box einen Marshal, der an der Box stand, erwischte. Der Streckenposten hat sich schwere Beinverletzungen zugezogen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Das gleiche Problem hatten Bruno Spengler und Edoardo Mortara, die ihre Box ebenfalls verfehlten und dabei offenbar auch zwei Mechaniker erwischten, die sich ebenfalls Blessuren zuzogen, sie sind mittelschwer verletzt, hieß es in einer Mitteilung.

Mehrere Krankenwagen standen anschließend in der Boxengasse, um sich um die Verletzten zu kümmern. Das Rennen wurde daraufhin erst einmal abgebrochen.

«Es war Horror. Wenn die Räder mal blockieren, hast du keine Chance mehr, das Auto zu stoppen«, sagte Spengler. «Du willst gar nicht mehr losfahren, weil du dir Sorgen um sie machst. Ich habe öfters am Funk gefragt und nur eine kurze Antwort bekommen - aber das hat mir nicht gereicht. Sie sind zu mir gekommen und haben gesagt, wir sind alle okay. Das tut gut, aber es ist nicht schön.»

Auer war geschockt: «Ich habe davor schon Probleme gehabt und war überrascht. Scheiße, Du weißt, wohin das geht. Schrecklich. Ich würde lieber rausgehen und mich erkundigen. Ich habe gehört, dass er in Behandlung ist, und da kann ich nicht helfen. Für mich heißt es abwarten, alles andere ist sekundär.»

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