Nach «Desaster»: Timo Glock räumt Fehler ein

Von Andreas Reiners
DTM
Timo Glock und Gary Paffett

Timo Glock und Gary Paffett

Gary Paffett war nach dem achten DTM-Saisonrennen auf dem Norisring mächtig sauer auf Timo Glock, der wiederum die Welt nicht mehr verstand. Inzwischen haben beide die Meinungsverschiedenheit ausgeräumt.

Es war das typische Bild, das man nach einem Rennen oft erlebt. Zwei Fahrer, zwei Meinungen - das passiert regelmäßig, wenn es zu Zwischenfällen kommt. So war es auch bei Gary Paffett und Timo Glock am vergangenen Sonntag nach dem achten DTM-Saisonrennen auf dem Norisring.

Der eine bezeichnete den Zweikampf zwischen den Routiniers als «Desaster», als «unfair» oder auch «leichtsinnig», der andere fand das Duell gut und fair. Glock war ehrlich überrascht, dass Paffett so schlecht auf ihn zu sprechen war, hatte zu dem Zeitpunkt aber auch nur seine subjektive Sicht aus dem Cockpit.

Inzwischen sieht es anders aus. «Wir haben telefoniert und ich habe mir seine Onboard-Aufnahme angeschaut (die ziemlich unterhaltsam ist)», schrieb Glock auf Instagram.

Und räumte ein: «Ich muss zugeben, dass es vier bis fünf Situationen gab, in denen ich ihm mehr Raum hätte lassen sollen», schrieb der frühere Formel-1-Fahrer Glock bei Instagram. Er habe viel Respekt vor Paffett und hoffe, dass zwischen ihnen nun wieder alles gut sei.

Glock und Paffett hatten sich im achten Saisonrennen auf dem Norisring ein ähnlich unterhaltsames Duell wie zu Saisonbeginn in Hockenheim geliefert. Paffett fand allerdings, dass es diesmal über das faire Maß hinausging.

«Jedes Mal, wenn ich ihn überholen wollte, hat er versucht, mich in die Mauer zu drücken. Ob ich es nun außen oder innen versucht habe. Ich musste zehnmal lupfen, sonst wäre ich in der Mauer gelandet», wetterte Paffett, der von Startplatz zwei aus ins Rennen gegangen war, durch einen verpatzten Boxenstopp aber zurückfiel.

Glock holte am Sonntag als Zehnter einen Punkt, belegt in der Gesamtwertung Platz vier mit 92 Zählern, punktgleich mit seinem Markenkollegen Marco Wittmann. Paffett liegt trotz Platz 13 mit 99 Punkten immer noch in Führung.

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