BMW will Erfolg zum Standard erheben

Von Ivo Schützbach
DTM
So soll es weitergehen: Bruno Spengler gewann 2012

So soll es weitergehen: Bruno Spengler gewann 2012

Die DTM-Teams sehen sich in der kommenden Saison neuen Aufgaben gegenüber. BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Bis zum Saisonstart in Hockenheim sind es noch vier Wochen. Was passiert in dieser Zeit bei euch?

Diese Woche sind wir noch mal vier Tage in Hockenheim, das wird sehr wichtig sein, das ist der letzte Test. In letzter Zeit sind wir in Deutschland ja nicht mit wunderschönem Wetter gesegnet, für diese Woche sieht es auch wechselhaft aus.

Wir müssen uns für das verkürzte Wochenendformat optimal positionieren. Der Freitag fällt als Fahrtag für die DTM weg, am Samstagmorgen geht es los, am Mittag im Qualifying muss es passen. Das ist eine Herausforderung mit vielen Komponenten, die da auf uns zukommt. Daran werden wir diese Woche arbeiten.

Welche Auswirkung hat die Neuheit Drag Reduction System (DRS), das System zur Verminderung des Luftwiderstands am Heckflügel, für euch?

Letztes Jahr war alles neu für uns, jetzt sind es nur noch zwei Komponenten – DRS und die Option-Reifen. Was mir im letzten Jahr am meisten imponiert hat, war die Weiterentwicklung, die wir an den Tag gelegt haben, technisch wie operativ. Das zeigt, dass unsere Herangehensweise richtig war. Ich glaube, dass wir für die kommende Saison gut aufgestellt sind, dass wir uns mit sich schnell ändernden Randbedingungen schnell zurechtfinden können und das Optimum herausholen.

Für uns war es wichtig, dass wir unser System stabilisiert haben, dass wir mehr und mehr in den Standard mit reinnehmen können, um Kapazität für das Unerwartete zu haben.

Wie gut ist das DRS von BMW?

Das werden wir erst in Hockenheim sehen. Was das Überholen und die Strategie angeht, glaube ich, wird DRS den gewünschten Beitrag leisten.

Was verändert sich für euch durch jetzt acht anstatt bisher sechs Autos?

Wir haben letztes Jahr in ein paar Rennen schon früh einige Autos verloren. Wenn man dann nicht mit der gleichen Anzahl Autos wie die Gegner unterwegs ist, hat man einen Nachteil. Rein statistisch gesehen ist die Chance aus acht Autos ein besseres Ergebnis, Punkte herauszukriegen größer, als aus sechs.

In der ersten Saison war es für uns aber nicht möglich, mehr als sechs Autos aus dem Stand an den Start zu bringen. Das war schon ein Riesenaufwand. Zur gleichen Zeit im letzten Jahr habe ich mir um meine Leute, und auch um die Leute auf Teamseite, wirklich Sorgen gemacht – es gab einige Nachtschichten.

BMW ist ein Global-Player: Hättet ihr gerne noch mehr Rennen außerhalb Deutschlands?

Wir haben Moskau neu hinzugekriegt, für uns ein sehr wichtiger Markt, auch für die zwei anderen Hersteller. Internationalisierung ist wichtig, man muss aber die Kosten im Auge behalten und darf sie nicht um jeden Preis machen. Wir sind zusammen mit der ITR auf einem guten Weg, die DTM in die richtige Richtung weiterzuentwickeln.

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