BMW: Das Maximum aus den Möglichkeiten gemacht

Von Otto Zuber
DTM
Jubel bei Marco Wittmann

Jubel bei Marco Wittmann

Marco Wittmann ist im Samstagsrennen in Zandvoort als Zweiter auf das Podium gefahren und hat damit seine Führung in der DTM-Fahrerwertung verteidigt.

Auch António Félix da Costa und Maxime Martin holten für BMW Punkte. Martin Tomczyk erhielt eine Durchfahrtsstrafe und fiel dadurch weit zurück. Für Augusto Farfus war das Rennen nach einem Unfall vorzeitig beendet.

Die Stimmen nach dem Rennen

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): Ein großes Kompliment an Marco Wittmann. Er hat seinen Job heute einmal mehr ausgezeichnet erledigt. Robert Wickens war an der Spitze nicht zu halten. Glückwunsch an ihn zum Sieg. Dahinter hat sich Marco trotz großen Drucks hervorragend verteidigt. Dasselbe gilt für António Félix da Costa, der seinen sechsten Platz gehalten hat, obwohl die Konkurrenz hinter ihm DRS nutzen konnte. Auch Maxime Martin hat sich gut geschlagen und ist wie Marco zum achten Mal im neunten Saisonrennen in die Punkteränge gefahren. Insgesamt haben wir heute wieder das Maximum aus unseren Möglichkeiten gemacht. Mit Blick auf Sonntag werden wir hart arbeiten, um uns noch ein wenig zu verbessern.

Marco Wittmann (BMW Team RMG, 2. Platz): Das war ein sehr guter Tag für uns, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir am Freitag im Training aufgrund technischer Probleme so gut wie gar nicht fahren konnten. Wir haben trotzdem wichtige Punkte geholt und die Führung in der Fahrerwertung verteidigt.

António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, 6. Platz): Ab der ersten Runde war mir heute klar, dass es schwierig werden würde. Ich kämpfte mit meinem Auto und bekam die Reifen nicht zum Arbeiten. Also war ich im Rennen in der Defensive. Auf der Strecke ging es dann sehr fair zu, und ich konnte mich gut verteidigen. Glücklicherweise habe ich als Sechster ordentlich Punkte gesammelt.

Maxime Martin (BMW Team RBM, 10. Platz): Natürlich ist es immer gut, Punkte mitzunehmen. Aber zufrieden bin ich mit dem Ergebnis trotzdem nicht. Wir hatten sowohl im Qualifying als auch im Rennen mit dem Auto zu kämpfen. Daran werden wir mit Blick auf morgen arbeiten.

Bruno Spengler (BMW Team MTEK, 13. Platz): Mein Fazit zum Rennen fällt durchwachsen aus. Leider hat es im Qualifying nur zu Startplatz 16 gereicht. Von dort noch in die Punkteränge zu kommen, ist gerade in Zandvoort fast unmöglich, da man hier kaum überholen kann. Dennoch war mein Speed im Rennen eigentlich gut. Jetzt müssen wir sehen, was wir für morgen verbessern können, um einen besseren Startplatz zu erreichen und im Rennen unsere Pace noch konstanter halten zu können.

Tom Blomqvist (BMW Team RBM, 16. Platz): Ich kam hier in Zandvoort heute überhaupt nicht in Tritt und habe mich im Auto nicht wohl gefühlt. Das Qualifying war enttäuschend, aber im Rennen kam ich wenigstens noch ein bisschen nach vorn. Jetzt haben wir über Nacht einiges an Arbeit vor uns, damit wir uns morgen anders präsentieren können.

Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, 19. Platz): Mein Start war gut. Adrien Tambay kam nicht sonderlich gut weg, und es wurde alles ein bisschen eng. Ich kann nicht eindeutig sagen, ob ich Maxi Götz dann wirklich berührt habe. Das müssen wir uns jetzt anschauen. Aus meiner Sicht war die Strafe eindeutig zu hart. Es hätte ein gutes Rennen für mich werden können, aber so war es früh gelaufen.

Timo Glock (BMW Team RMG, 21. Platz): Bis zur Safety-Car-Phase hat sich das Auto eigentlich noch okay angefühlt, aber dann ist ein technisches Problem aufgetreten. Danach war die Balance weg, und ich hatte keine Chance, den Speed der anderen mitzugehen. Jetzt müssen wir genau analysieren, was der Auslöser war. Morgen ist ein neuer Tag. Glückwunsch an Marco.

Augusto Farfus (BMW Team MTEK, Ausfall): Der heutige Tag fing mit dem Qualifying schon schlecht an und ist im Rennen leider nicht besser geworden. Ich wollte unbedingt an Nico Müller vorbei, habe etwas zu hart gepusht und bin dann von der Strecke abgekommen. Hoffentlich läuft es morgen wieder besser.

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