Quali Östersund: Max Niedermaier als Einziger weiter

Von Per Gustafsson
Eisspeedway-WM
Max Niedermaier gelangen zwei Laufsiege

Max Niedermaier gelangen zwei Laufsiege

Nach Franz Zorn, Günther Bauer, Stefan Pletschacher und Manfred Seifter hat auch Max Niedermaier den Einzug in den Eisspeedway-GP-Challenge in Strömsund geschafft. Bei der Quali in Östersund dominierten die Russen.

An den Top-3 der WM-Quali in Östersund gab es kein Rütteln, die drei Russen Daniil Ivanov, Dimitri Khomitsevich und Igor Kononov waren eine Klasse für sich. Interessant wurde es ab Platz 6, dort tummelten sich drei Fahrer mit neun Punkten. Doch nur der Sechste und Siebte qualifizierten sich für den GP-Challenge am heutigen Samstag in Strömsund. Platz 8 bedeutet die Reserveposition.

Ein Stechen hätte zwischen Max Niedermaier, Niclas Svensson und Harald Simon entscheiden müssen, doch ein großes Loch im Eis verhinderte dies. Die Absage führte dazu, dass nach Majorität der besseren Plätze gewertet wurde und Harald Simon damit lediglich Reservist für den Challenge ist.

Der Absage des Stechens war eine lebhafte Diskussion vorausgegangen, Simon war danach entsprechend enttäuscht. Was für die Entscheidung sprach, war die wirklich schlechte Bahn. In der Startkurve sah man im Loch den steinigen Untergrund. Der Veranstalter versuchte daraufhin die Strecke etwas nach innen zu verlegen, doch das Loch war zu groß.

Deshalb wurde überlegt, das Stechen direkt vor dem Challenge in Strömsund zu fahren, doch das erlauben die Regeln nicht. Ein Meeting muss auf derselben Strecke ausgetragen werden.

Max Niedermaier durfte sich mit zwei Laufsiegen über das Weiterkommen freuen. «Die Entscheidung lief gut für mich und schlecht für Simon», ist sich der Bayer bewusst. «Ich bin sehr zufrieden damit, dass ich es in den Challenge geschafft habe. Klar, im Stechen hätte ich ausscheiden können. Wenn es aber unmöglich ist zu fahren, dann muss man diese Fakten akzeptieren. Dass ich mit zwei Laufsiegen in das Meeting gestartet bin, stellte sich als sehr wichtig heraus.»

Harald Simon punktete gleichmäßig, ein Fehler im vierten Durchgang kam ihn teuer zu stehen. Er lag ihn Führung, bis ihm der Finne Timo Kankkunen innen durchschlüpfte. In seinem letzten Lauf verlor der Österreicher einen harten Kampf gegen Niclas Svensson. Für Simon lief in der schwedischen Kälte alles schief.

Dasselbe gilt für Hans Weber. Vier Punkte nach zwei Läufen schauten vielversprechend aus, ab dann lief es nicht mehr. Lauf 15 endete besonders fatal für ihn: In der letzten Kurve wurde Weber von Per-Anders Lindström überrumpelt und holte nur einen Punkt – nur Rang 11.

Markus Jell als Zwölftem erging es noch schlimmer.

Das Stechen um den zweiten Reserveplatz gewann Lindström kampflos, Kankkunen verzichtete wegen Rückenschmerzen.

Ergebnisse Eisspeedway-WM-Qualifikation Östersund/S:

Qualifiziert für GP-Challenge:
1. Daniil Ivanov (RUS) 15 Punkte
2. Dimitri Khomitsevich (RUS) 14
3. Igor Kononov (RUS) 13
4. Ove Ledström (S) 10
5. Antonin Klatovsky (CZ) 10
6. Max Niedermaier (D) 9
7. Niclas Svensson (S) 9
Reserve:
8. Harald Simon (A) 9
9. Per-Anders Lindström (S) 7+3

Ausgeschieden:
10. Timo Kankkunen (FIN) 7+N
11. Hans Weber (D) 6
12. Markus Jell (D) 4
13. Martin Harrahiltunen (S) 3
14. Tomi Norola (FIN) 3
15. Jo Saetre (N) 1
16. Andrej Divis (CZ) 0

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