4h Monza: Generalprobe für 24h Le Mans mit Rekordfeld

Von Oliver Müller
ELMS
Kommen in der ELMS immer besser zurecht: Die beiden Ligier JS P217 von Panis Barthez Competition

Kommen in der ELMS immer besser zurecht: Die beiden Ligier JS P217 von Panis Barthez Competition

Am kommenden Wochenende findet der letzte Aufgalopp vor den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans statt. Beim Rennen der European Le Mans Series in Monza sind satte 19 LMP2 mit dabei. Ferrari und Porsche in GTE-Klasse.

Die Zeit tickt: In nicht einmal mehr vier Wochen wird auf dem 13,626 Kilometer langen 'Circuit de la Sarthe' in Le Mans wieder Gas gegeben. Doch bevor am 2. Juni der traditionelle Vortest die 24 Stunden von Le Mans einläutet, steht noch ein Lauf zur European Le Mans Series (ELMS) auf der Agenda. Dieser findet am kommenden Wochenende (10. bis 12. Mai) auf der Hispeed-Strecke im norditalienischen Monza statt. Dafür wurden nun insgesamt 42 Fahrzeuge eingeschrieben.

In der LMP2-Klasse, die in der ELMS den Gesamtsieger stellt, sind sogar 19 Fahrzeuge mit von der Partie. Diese Zahl stellt sogar einen Rekord dar. Denn außerhalb der 24 Stunden von Le Mans haben noch nie so viele 'kleine' Prototypen gemeinsam an einem Rennen teilgenommen. Einen Gastauftritt gibt beispielsweise Cetilar Racing Villorba Corse. Die italienische Mannschaft startet ab Sommer in der Sportwagen-WM (FIA WEC) und hat zudem auch einen Entry für Le Mans zugestanden bekommen. Als Vorbereitung auf den großen Klassiker wird der teameigene  Dallara in Monza nochmals im Rennbetrieb durchprobiert. Mit dem britischen (aus dem Formelsport bekannten) Team Carlin ist in Monza sogar noch ein zweiter Dallara P217 am Start.

Das größte LMP2-Kontingent stellt natürlich aber wieder der Oreca 07. Elf dieser Prototypen treten in Monza an, wobei einer davon als Aurus 01 umgebrandet ist. Genau dieses Fahrzeug, welches von Roman Rusinov, Job Van Uitert und Norman Nato pilotiert wird, hat am vergangenen Wochenende gerade erst einen Gaststart in der WEC absolviert. Zu den großen Favoriten zählt auch der Wagen von DragonSpeed, in dem auch der schnelle Niederländer Renger van der Zande mitfährt. High Class Racing, Algarve Pro Racing (2), IDEC Sport, Duqueine Engineering, BHK Motorsport, Cool Racing, Graff und RLR MSport komplettieren das Oreca-Aufgebot.

Zweitstärkste LMP2-Kraft ist wieder Ligier. Die ebenfalls in Frankreich gebauten Prototypen kommen in der ELMS mittlerweile immer besser zurecht. Somit können zumindest die beiden größten Teams Panis Barthez Competition und United Autosports, die beide jeweils zwei JS P217 einsetzten, zu den Siegkandidaten gezählt werden. IDEC Sport und Inter Europol Competition setzen in Monza ebenfalls auf den Ligier.

Auch in der LMP3-Klasse ist Ligier vertreten. Dort fahren neun JS P3 gegen fünf Norma M30. Die GTE-Klasse besteht aus neun Fahrzeugen. Neben fünf Ferrari 488 GTE Evo (Luzich Racing, Kessel Racing (2), JMW Motorsport, Spirit of Race) sind auch vier Porsche 911 RSR (Dempsey-Proton Racing, Ebimotors, Team Project 1 und Proton Competition) dabei. Rennstart der 4h von Monza ist am Sonntag ab 12:00 Uhr. Das Rennen wird auf der Website der ELMS als Stream übertragen. Hier die vorläufige Entrylist

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