Zwei weitere Einladungen für die 24h Le Mans 2026 fix
Nach dem Finale der Asian Le Mans Series gibt es zwei weitere Einladungen für die 24 Stunden von Le Mans 2026. In wenigen Tagen will der Automobile Club de l’Ouest die komplette Startliste verkünden.
Die 24 Stunden von Le Mans sind der größte Langstrecken-Klassiker im internationalen Motorsport. Le Mans ist gleichzeitig jedoch auch ein Einladungsevent. Das bedeutet, dass der Ausrichter ACO (Automobile Club de l’Ouest) selbst entscheidet, wer mit dabei sein darf. 2026 sind die 24 Stunden von Le Mans für das Wochenende des 13./14. Juni vorgesehen.
Auch in diesem Jahr werden wieder 62 Autos in Le Mans zugelassen. Grundsätzlich in Le Mans antreten werden (wie üblich) jene Rennwagen, die 2026 als Vollsaison-Entry in die FIA WEC eingeschrieben sind. Der Grund dahinter ist ganz einfach: Die 24 Stunden von Le Mans sind ein Teil der Sportwagen-WM. Neben den WEC-Entries gibt es aber noch weitere Tickets für Le Mans 2026. Diese werden vom ACO über Einladungen aufgrund erzielter Ergebnisse vergeben. Um diese Starterlaubnis auch tatsächlich einlösen zu können, müssen die entsprechenden Teams jedoch auch diverse Bedingungen erfüllen.
Durch das am Wochenende ausgetragene Finale der Asian Le Mans Series steht nun fest, dass CrowdStrike Racing by APR (AsLMS-Champion LMP2) und Kessel Racing (AsLMS-Champion in der GT-Klasse) eine Einladung zur den 24h Le Mans 2026 erhalten. Das Ticket für CrowdStrike Racing by APR zählt in Le Mans in der LMP2-Klasse; jenes für Kessel Racing in der LMGT3.
Schon 2025 wurden über IMSA und ELMS Tickets verteilt
Bereits letztes Jahr wurden weitere Tickets errungen - wie über die European Le Mans Series. So bekamen VDS Panis Racing (ELMS-Champion LMP2), Inter Europol Competition (ELMS-Vize-Champion LMP2), AO by TF (ELMS-Champion LMP2 Pro/Am) und CLX Motorsport (ELMS-LMP3-Champion) eine Einladung zu den 24h Le Mans 2026. Alle vier Tickets haben in der LMP2-Klasse Gültigkeit.
Auch TF Sport hat eine Einladung bekommen, da sie 2025 Champion in der LMGT3-Klasse der ELMS wurden. Diese Einladung gilt dann auch in Le Mans in der LMGT3. Zuvor wurden bereits Einladungen über die amerikanische IMSA-Serie ausgeteilt. Hier holte PJ Hyett den Titel im Jim Trueman Award, der an den besten LMP2-Gentleman-Fahrer geht. Orey Fidani gewann den Titel im Bob Akin Award für den besten GT-Gentleman-Fahrer.
Hyett und Fidani können von der Theorie her nach Teams suchen, die mit ihnen die Herausforderung Le Mans 2026 in Angriff nehmen wollen, denn die Tickets sind personengebunden. Hyett ist jedoch Teambesitzer von AO Racing, Fidani hat das Team 13 Motorsports gegründet. Somit sollte die Teamentscheidung klar sein, falls die Tickets angenommen werden würden. Das Ticket für Hyett würde in Le Mans in der LMP2-Klasse zählen - jenes für Fidani in der LMGT3-Kategorie.
Die IMSA verteilt (von der Theorie her) auch noch ein drittes Le Mans-Ticket, welches dann für die Hypercar-Klasse wäre. Dieses ging zuletzt immer an das Meisterteam der IMSA-GTP-Klasse. 2025 holte Porsche Penske Motorsport den IMSA-Titel. Porsche stieg für 2026 aber aus der Hypercar-Klasse der FIA WEC aus. Somit ist aktuell noch unklar, wie mit dem Ticket verfahren wird.
Natürlich steht es allen frei, diese Einladungen auch tatsächlich anzunehmen. Für die restlichen Startplätze in Le Mans konnten sich die Teams bewerben. Wie viele Plätze noch frei sind, errechnet sich aus den Entries der WEC 2026 und der Anzahl der angenommenen Einladungen (über IMSA, ELMS und AsLMS). Beim ACO tritt in den nächsten Tagen das sogenannte Selektionskomitee zusammen, um über die noch freien Startplätze zu beraten. Wie gesagt: 62 Fahrzeuge sind dann in Le Mans wieder vorgesehen.
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