Erzberg: Noch 100 Tage für die neue Pisten-Crew

Von Johannes Orasche
Enduro

In 100 Tagen stellt sich die Extrem-Enduro-Weltelite wieder dem berüchtigten Erzberg-Rodeo. Im Hintergrund werkt in diesem Jahr eine neue Crew, die nahtlos an die Arbeit des früheren Streckenchefs anknüpfen will.

Insgesamt 1500 Teilnehmer stellen sich auch in diesem Jahr wieder der Herausforderung des Red Bull-Erzberg-Rodeo. Fakt ist: Nur eine Handvoll davon wird auch diesmal das Ziel erreichen. Wie zuletzt überträgt auch im Jahr 2020 der Sender ServusTV wieder live vom Erzberg-Event. Ebenfalls zu sehen ist der bereits legendäre Kampf «Mensch gegen Eisenberg» auf Red Bull-TV.


Wenn am 14. Juni um 13 Uhr für die Top-50-Gruppe die Startflagge zum wohl härtesten Rennen der Offroad-Szene fällt, sind die Augen der Fans auf die Protagonisten aus aller Welt gerichtet. Aber auch hinter den Kulissen wird Grosses geleistet – in diesem Jahr mit einer neuen Crew. Denn Mit der 25. Erzbergrodeo-Jubiläumsausgabe 2019 ging auch eine Ära zu Ende.

Hans Werth, legendärer Streckenchef seit der ersten Stunde, übergab nach 25 Jahren die Verantwortung für eine der berüchtigtsten Rennstrecke der Extrem-Enduro-Szene in die Hände der nächsten Generation. 


Künftig wird sich auf dem Erzberg ein Duo die Aufgaben teilen. Werths Übergabe erfolgte mit durchaus ruhigem Gewissen. Der Grund: Georg Adamek und Wolfgang Thaller sind zwei erfahrene Erzberg-Kenner, die künftig für Design, Schwierigkeitsgrad und Koordination der Erzberg-Rodeo-Strecken verantwortlich sein. 

Während der gebürtige Eisenerzer Wolfgang Thaller als langjähriger Leiter der Streckenbau-Crew über perfekte Geländekenntnis am Berg aus Eisen verfügt, bringt der Niederösterreicher Georg Adamek als aktiver Enduro-Sportler und Finisher des Erzberg-Rodeos das Gespür für die sportlichen Anforderungen an das Streckenlayout mit.


«Die Streckenführung des Erzberg-Rodeo wird natürlich auch künftig an das steigende Niveau des Extrem-Endurosports angepasst und ich kann getrost versichern, dass wir mit der neuen Strecken-Crew nahtlos an die legendäre Arbeit von Hans Werth anknüpfen», erklärt Erzberg-Veranstalter Karl Katoch.

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