Wie erwartet hat Porsche Gianmaria Bruni als neuen GT-Werksfahrer bestätigt. Damit fährt der Italiener ab Juli für den deutschen Sportwagen-Hersteller. Testfahrten mit Bruni sind bereits für Juni geplant.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im Lauf des Sonntags platze die Bombe. Ferrari und Gianmaria Bruni haben sich getrennt. Und das, nach über zehn gemeinsamen Jahren, in denen der Römer für das ‚Cavallino Rampante‘ Gas gegeben hatte und die Speerspitze des GT-Aufgebots von Ferrari bildete. Und obwohl es die Spatzen schon seit einigen Wochen von den Dächern pfiffen, gab es zunächst noch keine offizielle Bestätigung, wohin der Weg Brunis nun führen würde. Doch noch in der Nacht zum Montag kam dann per Pressemitteilung die Bestätigung aus Weissach: Gianmaria Bruni wird neuer Porsche-Werksfahrer.
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Im Fahrerlager wurde diese Konstellation schon seit einiger Zeit diskutiert, jedoch hatten sich alle Seiten dazu nicht formel geäußert. Nun ging alles an einem Sonntag im Februar ganz schnell. "Wir freuen uns, mit Gianmaria Bruni einen der weltweit besten GT-Piloten in unserem Kader begrüßen zu dürfen", ist Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser von seinem Neuzugang angetan. "Er passt perfekt in unsere stark besetzte Werksfahrermannschaft und wird in der zweiten Saisonhälfte zu uns stoßen." Bruni wird jedoch nicht wie zunächst spekuliert für Porsche in der Sportwagen-WM (FIA WEC) Gas geben, sondern in der amerikanischen IMSA-Serie. Erste gemeinsame Testfahren werden im Juni diesen Jahres stattfinden; das Wettbewerbsdebüt dann im Juli - theoretisch also: Entweder bei den 6 Stunden von Watkins Glen (2. Juli) oder dem Rennen in Mosport/Kanada (09. Juli).
Wer nun der vierte Pilot im Porsche-GT-Aufgebot in der FIA WEC sein wird, soll im Rahmen des Vorsaison-Tests (Prologue genannt) Anfang April im Monza bestätigt werden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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