6h Spa: Weitere Stimmen zum Auftakt der FIA WEC

Von Martina Müller
FIA WEC
Wurde disqualifiziert: Der Rebellion R13 von Neel Jani, André Lotterer und Bruno Senna

Wurde disqualifiziert: Der Rebellion R13 von Neel Jani, André Lotterer und Bruno Senna

Toyota feierte beim ersten Rennen der Saison 2018/19 der Sportwagen-WM (FIA WEC) in Spa-Francorchamps einen souveränen Doppelsieg. Der zunächst drittplatzierte Rebellion wurde in der Nacht noch disqualifiziert.

Die FIA WEC hatte in Spa-Francorchamps genauso begonnen, wie es allgemein voraus gesagt wurde. Toyota konnte einen lockeren Doppelsieg feiern. Der TS050 Hybrid mit Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso blieb nach der 6-Stunden-Distanz 1,444 Sekunden vor den Teamkollegen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López. Durch eine starke Leistung schaffte es der Rebellion André Lotterer, Neel Jani und Bruno Senna zunächst auf Rang drei. Doch in der Nacht zum Sonntag hatten die Stewards den Wagen disqualifiziert. Grund dafür war die Holzplatte, die unter dem Fahrzeug montiert ist. Sie wies nur noch eine Dicke von 18,8 Millimetern auf und lag somit 1,2 mm unter der Toleranzgrenze von 20 Millimetern. Das sagen wichtige Player zum Rennen in Spa-Francorchamps:

Fernando Alonso, Sieger im Toyota: «Ich bin begeistert über dieses Ergebnis. Das gesamte Wochenende war in Sachen Performance beeindruckend. Es gab im Vorfeld eine Menge Vorbereitungen mit den Winter-Testfahrten und all der Arbeit im Werk, doch am Ende muss man das Ergebnis ja am Renntag einfahren. Wir haben das Rennen so gut wie möglich ausgeführt und ich bin unglaublich happy, gleich bei meinem ersten Langstreckenrennen zu siegen. Sébastien und Kazuki haben mein Leben ein wenig leichter gemacht, also auch Dank an die beiden.»

Mike Conway, Rang zwei im Toyota: «Von der Boxengasse zu starten war etwas seltsam, aber da führte kein Weg daran vorbei. Die verschiedenen Safety-Car- und Gelbphasen waren für uns von Vorteil und halfen uns im Kampf gegen die anderen LMP1-Autos. Kamui und José leisteten heute mal wieder großartige Arbeit. Den Sieg zu verpassen ist zwar enttäuschend, aber ein Doppelsieg ist das perfekte Ergebnis für das Team.»

Billy Johnson, GTE-Sieger im Ford: «Einer der Entwicklungsfahrer des Ford GT zu sein und auch noch Rennen damit zu fahren, ist eine große Ehre. Dann in diesem Auto noch zu gewinnen, lässt den ganzen Kreis noch schließen. Es ist ein wahr gewordener Traum. Ich fahre gerne mit Stefan und Olivier und es ist toll, ein so brillantes Team zu haben - was für ein toller Start in die Saison 2018/19!»

Kévin Estre, Rang zwei in der GTE-Klasse im Porsche: «Unser Start war ganz gut. Leider bauten die Reifen zum Ende des ersten Stints deutlich ab. In der Mitte des Rennens mussten wir einen Doppelstint fahren. Michael hat das großartig gemacht und wenig Zeit verloren. Es folgte die Stop-and-Go-Strafe für durchdrehende Reifen beim Boxenstopp, doch wir kämpften uns erneut auf Position zwei zurück. Leider hat es nicht mehr zum Sieg gereicht. Es ist ein sehr gutes Ergebnis für Porsche zum Saisonanfang.»

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): «Der neue BMW M8 GTE hat beim ersten Renneinsatz in der FIA World Endurance Championship seine Feuertaufe bestanden. Das Interesse an unserer WEC-Premiere in Spa-Francorchamps und an unserem neuen Auto war sehr groß. Es war großartig zu sehen, wie die Fans und die Serie uns willkommen geheißen haben. Platz fünf für die Startnummer 82 ist ein solider Start. Das zweite Auto verlor unverschuldet bei einem frühen Boxenstopp Zeit, als zeitgleich das Safety Car auf die Strecke ging. Mit der Erfahrung aus diesem Rennen im Rücken richten wir unsere volle Konzentration nun auf die 24 Stunden von Le Mans. Dort erwartet uns ein ganz besonderes Spektakel, dem wir schon jetzt entgegenfiebern.»

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