Fred Vasseur (Ferrari) hart: «Hamilton/Leclerc wissen, was wir erwarten»
Abschlusstraining zum China-GP: Die Formel 1 im Paarlauf – zwei Mercedes, zwei Ferrari, zwei McLaren. Was Ferrari-Teamchef Fred Vasseur seinen Piloten Lewis Hamilton und Charles Leclerc zutraut.
Schwarz-Rot-Papaya, in dieser Farbkombination geht es am 15. März in den zweiten Formel-1-WM-Lauf der Saison, auf dem Shanghai International Circuit. Kimi Antonelli und George Russell für Mercedes in Reihe 1, Lewis Hamilton und Charles Leclerc für Ferrari in Reihe 2, Oscar Piastri und Lando Norris für McLaren in Reihe 3.
Auch wenn wir in China zur ersten Kurve nur 270 Meter Distanz messen – die Ferrari starten Anfang 2026 so gut, dass sich Antonelli und Russell vorsehen müssen. Lewis Hamilton glaubt, dass Ferrari im Rennen Mercedes eher unter Druck setzen kann als in der Quali.
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur schätzt die Lage so ein: «In Melbourne lagen wir acht Zehntelsekunden hinter Mercedes, gestern sechs und heute sind es etwa vier Zehntel. Das bedeutet, dass wir in die richtige Richtung gehen, aber sie sind immer noch ein bisschen schneller als wir auf der Geraden, also müssen wir in dieser Richtung weiter Druck machen. Wir konnten im Sprint zwei Runden lang kämpfen, im Grand Prix werden wir versuchen, noch etwas mehr zu erreichen.»
Vasseur: «Die Reifen sind an der Grenze»
«Die Reifen scheinen hier an der Grenze zu sein, aber morgen haben wir einen Satz mittelharter und harter Walzen, den wir nutzen können. Wir sollten etwas besser dastehen, weil wir die Strecke besser kennen.»
Auch Vasseur glaubt, dass Ferrari beim Start etwas Besonderes auf die Bahn zaubern kann: «Bisher sind wir immer gut gestartet. Und es stimmt, dass das eine unserer Stärken ist, aber die Anderen werden sich da noch verbessern. Wir werden im Qualifying stärker, sie beim Start besser. Ich erwarte jetzt nicht, dass wir zu Beginn jedes Rennens einige Positionen gutmachen. Aber hier in China sollten wir gut sein.»
Im Sprint haben sich Leclerc und Hamilton Saures gegeben. Fred Vasseur meint: «Man muss diese Situation immer im Griff haben, wenn zwei Monoposti desselben Teams nebeneinander starten. Das gilt meiner Meinung nach für alle Teams. Hamilton und Leclerc müssen sie sich so verhalten, wie wir das von ihnen erwarten, und ich mach mir da keine Sorgen – sie sind Profis. Ich finde es positiv, zwei grossartige Fahrer zu haben, die sich gegenseitig antreiben.»
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