Ginetta: Mit beiden LMP1 zum Prologue nach Barcelona

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der Ginetta G60-LT-P1 beim Test in Le Castellet

Der Ginetta G60-LT-P1 beim Test in Le Castellet

Der britische Konstrukteur Ginetta wird beim Vorsaison-Test der FIA WEC beide G60-LT-P1 laufen lassen. Damit dürften zumindest dort insgesamt fünf LMP1 mit dabei sein. Gerade erst hat Ginetta in Le Castellet getestet.

Vom 23. bis 24. Juli startet die neue Saison der Sportwagen-WM (FIA WEC) im katalanischen Barcelona. Auf der Rennstrecke in Montmeló findet an diesen beiden Tagen der 'Prologue' genannte Vorsaison-Test statt. Und an diesem werden neben den zwei Toyota TS050 Hybrid und mindestens einem Rebellion R13 auch beide LMP1 von Ginetta teilnehmen. «Ich freue mich, unsere beiden Fahrzeuge in Spanien fahren zu sehen und dort auch die Details unserer Saisonplanungen bekanntzugeben», erklärt Ginetta-Boss Lawrence Tomlinson.

Der britische Kleinserien-Konstrukteur hat in der Vollsaison-Startliste der FIA WEC zwei G60-LT-P1 eingeschrieben. Es wird interessant zu beobachten sein, ob tatsächlich beide Fahrzeuge auch die komplette Saison bestreiten. Auch beim letztjährigen Prologue in Le Castellet waren beide Ginetta unterwegs. Beim Saisonauftakt 2018/19 in Spa-Francorchamps drehten die britischen LMP1 dann jedoch nur ein paar Installationsrunden und nach den 24h von Le Mans 2018 wurden sie in der kompletten Saison (aus diversen Gründen) nicht mehr gesehen.

Ginetta hat in dieser Woche gerade erst eine Testfahrt in Le Castellet absolviert. Diese ging über drei Tage, an welchen insgesamt 1400 Kilometer abgespult wurden. Am Steuer saßen die Werksfahrer Charlie Robertson und Mike Simpson sowie einige andere Piloten, die auch in der anstehenden Saison ins Lenkrad des LMP1-Ginetta greifen sollen. Mit zuvor angestellten Tests im Motorland Aragon und Spa Francorchamps sollen nun schon 3000 Kilometer gefahren worden sein.

«Nach den erfolgreichen Tests in Aragon und Spa-Francorchamps hat sich in den letzten drei Tagen herausgestellt, dass einige der Entwicklungen, die wir ins Fahrzeuge gesteckt haben, sich nun auszahlen. Das Auto war unter heißen äußeren Bedingungen schnell und zuverlässig unterwegs. Es war ein sehr wertvoller Test, um auch Set-ups für den Prologue zu erarbeiten», so Tomlinson weiter.

Neben den beiden Ginetta haben auch Toyota mit einem TS050 Hybrid, AF Corse mit drei Ferrari 488 GTE Evo und Cetilar Racing (hier macht AF Corse ab sofort die technische Betreuung) mit einem Dallara P217 letzte Woche in Le Castellet getestet.

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