Lotterer (Audi): «Toyota hat Sieg verdient»

Von Oliver Runschke
FIA WEC
Platz zwei für die letztjährigen Weltmeister beim Ausstand des Audi R18 e-tron quattro

Platz zwei für die letztjährigen Weltmeister beim Ausstand des Audi R18 e-tron quattro

Lotterer, Fässler und Tréluyer hatten in Bahrain kein Mittel gegen Toyota. Eine riskante Taktik der Audi-Piloten zahlte sich nicht aus.

Audi-Werksfahrer André Lotterer zeigte sich nach dem Sieg von Toyota beim Finale der Sportwagen-WM FIA WEC in Bahrain als fairer Sportsmann. «Toyota hat den Sieg hier verdient», sagte Lotterer. Zu einem direkten Duell der LMP1-Rivalen kam es während der gesamten Renndistanz in Bahrain zu keinem Zeitpunkt. Startfahrer Tréluyer kämpfte in der Startphase mit den Reifen und handelte sich in der ersten Stunde einen Rückstand von 30 Sekunden ein. «Auf den Reifen, auf denen wir ja schon im Qualifying fahren mussten, hatte ich enormes Übersteuern. Auf dem zweiten, neuen Reifensatz ging es dann etwas besser, aber generell hatte ich heute nicht meinen besten Tag. Unsere Pace war dann gar nicht mal so schlecht, aber Toyota konnten wir nicht mehr einholen.» 

Audi liess Marcel Fässler dann einen Doppelstint auf einem Reifensatz fahren um die Lücke zu Toyota zu schliessen. Beim Boxenstopp gewannen der Schweizer damit 25 Sekunden, verlor aber im zweiten Stints mehr als 30 Sekunden. Fässler: «Das war keine besonders gute Entscheidung, denn dadurch haben wir viel Zeit verloren. Das Auto war enorm schwierig zu fahren. Ich hatte Übersteuern und überhaupt keine Traktion. Aber wir lagen zurück und mussten einfach etwas riskieren, daher haben wir diese Entscheidung getroffen.»

In der zweiten Rennhälfte legt der Audi R18 e-tron quattro an Tempo zu, Lotterer drehte in der letzten Rennstunde die schnellste Rennrunde. «Die Streckenverhältnisse wurden immer besser und damit wurde unser Fenster auch immer grösser. Wir haben etwas riskiert um die Lücke zu schliessen, das hat nicht funktioniert und dann war das Rennen eigentlich für uns gelaufen.»

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