Porsche testet erstmals mit zwei 919 Hybrid

Von Oliver Runschke
FIA WEC

Von Montag bis Mittwoch hat Porsche privat in Le Castellet getestet und dabei an drei Tagen mit zwei 919 Hybrid 4.700 km zurückgelegt.

Bevor Porsche mit dem 919 Hybrid am Freitag und Samstag beim offiziellen Vortest der Sportwagen-WM FIA WEC erstmals auf die LMP1-Konkurrenz von Audi und Toyota trifft, hat Porsche von Montag bis Mittwoch an drei Tagen bereits in Le Castellet getestet. 

Beim exklusiven Test des Porsche Teams auf der 5,791 Kilometer langen Strecke in Südfrankreich kamen alle sechs LMP1-Werksfahrer zum Einsatz: Die beiden Trios Romain Dumas/Neel Jani/Marc Lieb (#14) und Timo Bernhard/Brendon Hartley/Mark Webber (#20) spulten ein umfangreiches Testprogramm ab. Zwischenzeitlich musste der Fahrplan wegen technischer Probleme einige Male unterbrochen werden, verlief aber nach Angaben von Porsche produktiv.An den drei Tagen legten die beiden 919 Hybrid insgesamt 4.756 Kilometer zurück. 

Teamchef Andreas Seidl: «Dieser Test war sehr anspruchsvoll für die ganze Mannschaft. Zum einen hatten wir zum ersten Mal zwei Fahrzeuge gleichzeitig im Einsatz, was sowohl logistisch als auch hinsichtlich der Teamkoordination eine große Herausforderung war. Zum anderen galt es, zur Vorbereitung auf die beiden kommenden Sechs-Stunden-Rennen die Abläufe eines Rennwochenendes zu simulieren. Das war eine wichtige Erfahrung für uns. Gleichzeitig hat der Test aufgezeigt, dass wir in Sachen Standfestigkeit noch nacharbeiten müssen. In punkto Zusammenspiel von Mannschaft und Fahrern sind wir auf einem guten Weg. Die kommenden beiden Testtage beim Prolog hier in Paul Ricard wollen wir zur Verfeinerung der Fahrzeugabstimmung und der rennspezifischen Abläufe nutzen.»

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