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6 Stunden Shanghai: Wieder erste Reihe für Porsche

Beim vorletzten Saisonevent der FIA WEC in Shanghai konnte sich Porsche erneut beste Ausgangsposition für das Rennen sichern. Mark Webber/Brendon Hartley auf der Pole-Position. Ferrari schnellstes Auto in der GTE-Klasse.

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Sieben Rennen in der FIA WEC 2015 und sieben Mal ging die erste Startreihe komplett an Porsche: In Shanghai war es der Wagen von Ex-Formel-1-Star Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley, der sich die Pole-Position sicherte. Für die Startaufstellung zählt in der Sportwagen-WM die Durchschnittszeit der jeweils schnellsten Runde zweier Fahrer. Während Timo Bernhard in der Qualifikation dieses Mal aussetzte, waren es die beiden Rennfahrer von 'Down Under', die mit einer kombinierten Zeit von 1:42,719 min ganz vorne lagen. Youngster Hartley konnte mit 1:42,621 min auch die schnellste individuelle Runde drehen. Mit 0,769 Sekunden Rückstand lag der zweite Porsche 919 Hybrid, wo Marc Lieb und Romain Dumas in der Qualifikation am Steuer sassen, schon recht deutlich zurück. Mitgrund dafür war, dass der Ludwigsburger Marc Lieb mit viel Verkehr in seiner fliegenden Runde zu kämpfen hatte.

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Auch auf den Plätzen drei bis sechs lagen in der Qualifikation wieder die erwarteten Fahrzeuge. Die zweite Startreihe ging an die beiden Audi R18 e-tron quattro. Schnellster Audi war der Wagen #8, wo Lucas di Grassi und Loïc Duval sich die Arbeit teilten. Mit einer Durchschnittszeit von 1:44,200 min lag man jedoch schon über 1,4 Sekunden hinter der Pole-Zeit. Der zweite Audi (mit Marcel Fässler und Benoit Tréluyer an Steuer) verlor sogar über 1,9 Sekunden auf die Spitze. Hinter den Audi qualifizierten sich die beiden Toyota TS040 Hybrid mit schon über drei Sekunden Rückstand. Anthony Davidson/Sébastien Buemi kamen auf 1:45,776 min und Alexander Wurz/Mike Conway auf 1:45,962 min.

Auch bei den privaten LMP1-Rennern gab es in der Qualifikation das bekannte Spiel. Schnellster Wagen war wieder ein Rebellion R-One. Diese mal jedoch das Fahrzeug von Alexandre Imperatori und Dominik Kraihamer, wo auch Neuling Mathéo Tuscher mit von der Partie ist. Mit kombinierten 1:49,418 min war man jedoch mehr als 6,6 Sekunden hinter der Spitze. Es folgte der zweite Rebellion R-One mit Nicolas Prost und Mathias Beche sowie der CLM P1/01 von Simon Trummer und Pierre Kaffer.

Bislang ist für das Rennen am morgigen Sonntag Regen angekündigt. Doch sollte es trocken bleiben, wäre zumindest ein Spannungsfaktor in der LMP1-Klasse nicht vorhanden. Denn für die 6 Stunden von Shanghai dürfen in der Klasse bis zu acht Sätze Trockenreifen verwendet werden. Normalerweise sind es bei den FIA-WEC-Rennen (ausser den 24 Stunden von Le Mans natürlich) lediglich sechs Sätze. Grund dafür ist die Asphaltbeschaffenheit der Strecke. Bei sieben Boxenstopps über die Renndistanz müssten somit keine Doppelstints auf einem Reifensatz gefahren werden. Grand Marshal und somit auch in den Startprozess des Rennens involviert, ist übrigens Le-Mans-Legende Henri Pescarolo.

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In der GTE-Pro-Klasse ging Ferrari als Gewinner der Qualifikation hervor. Die F458 Italia kommen schon das ganze Wochenende sehr gut mit der Strecke zurecht. Einen GTE-Pro-Klassensieg im Rennen konnten die Italiener in Shanghai in der FIA WEC jedoch seit 2012 noch nicht einfahren. Mit einer Durchschnittszeit von 2:02,243 min waren Gianmaria Bruni und Toni Vilander die Schnellsten. Ex-Formel-1-Pilot Bruni war es auch, der mit 2:01,987 min die beste individuelle Rundenzeit erzielte. Auf Platz zwei in der Qualifikation: Das Schwesterfahrzeug von Davide Rigon und James Calado, die auf eine kombinierte Zeit von 2:02,508 min kamen. Dahinter folgen ein Aston Martin (Alex MacDowall/Fernando Rees) und ein Porsche (Patrick Pilet/Frédéric Makowiecki).

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Die 6 Stunden von Shanghai starten am morgigen Sonntag (01. November) gegen 4:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

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