Nico Hülkenberg: «Hätte Sergio Pérez schlagen können»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Nico Hülkenberg: «Der siebte Platz war möglich»

Nico Hülkenberg: «Der siebte Platz war möglich»

Force India-Pilot Nico Hülkenberg beendete den 17. WM-Lauf auf dem Suzuka Circuit auf dem achten Platz – direkt hinter Sergio Pérez. Der Deutsche erklärte hinterher, warum er seinen Teamkollegen nicht schlagen konnte.

Nico Hülkenberg musste den Japan-GP vom neunten Startplatz in Angriff nehmen. Der Force India-Fahrer kam gut ins Rennen und bog zusammen mit dem Red Bull Racing-Duo Max Verstappen und Daniel Ricciardo nach elf Runden auf der sechsten Position liegend an die Box ab. Nach einem weiteren Boxenstopp im 28. Umlauf und einem letzten 25-Runden-Stint auf frischen Medium-Reifen kreuzte er die Ziellinie schliesslich als Achter.

Der Deutsche kam somit direkt hinter seinem Teamkollegen Sergio Pérez ins Ziel – und ärgerte sich hinterher: «Der siebte Platz war möglich, denn ich hätte meinen Teamkollegen schlagen können. Aber ich habe den Preis für das schwierige Qualifying bezahlen müssen.» Er betonte aber auch: «Ganz generell bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Rennen.»

Hülkenberg weiss, was falsch lief: «Ich hatte im Rennen einen wirklich guten Start und auch eine starke erste Runde, doch wenn man ausserhalb der ersten zehn Positionen startet, steckt man mitten im Verkehr – und das hat Zeit gekostet. Ich hatte auch etwas ältere Reifen als Sergio.»

Aber der 29-Jährige aus Emmerich hatte auch Positives zu berichten: «Mein Überholmanöver an Valtteri Bottas war das Highlight meines Rennens. Ich hatte schon eine Runde zuvor Anlauf genommen. Doch leider kam ich nicht so gut aus der letzten Kurve raus und schaffte es deshalb in der ersten Kurve nicht vorbei. Ich sagte mir dann: 'Wenn ich dich hier nicht schnappe, dann überhole ich dich eben in der Schikane!' Und dann ist mir das Manöver gelungen, es war ein enges Rad-an-Rad-Duell.»

Zum Schluss fügte Hülkenberg warnend an: «Es war heute wichtig, mit beiden Autos in die Punkteränge zu fahren. Aber wir wissen, dass bis zum Saisonende jeder einzelne WM-Punkt zählt, da es in der Team-Wertung sehr eng zu und her geht.»

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