Rallye-Raid-WM • Neu
Honda mit Ricky Brabec ganz stark – Chancen auf den Dakar-Sieg sind intakt
Nach dem frühen Aus von Tobias Ebster musste Hero Motosport auf Etappe 5 einen weiteren Rückschlag bei Ross Branch hinnehmen. Für eine Top-Platzierung scheint nur noch Nacho Cornejo infrage zu kommen.
Freud und Leid liegen bei einer Rallye Dakar dicht beieinander. Jubelte von den Hero-Piloten am Mittwoch Ross Branch über einen feinen vierten Platz auf Etappe 4, war es einen Tag später Nacho Cornejo als Zweiter auf der fünften Etappe. Der Chilene büßte jedoch am ersten Tag der Marathon-Etappen nur 3 min auf den Tagessieger ein, während der Botswaner 1:17 Stunden verlor und damit für eine Top-Platzierung bei der 48. Ausgabe aus dem Rennen ist. Mit 18 min Rückstand auf Dakar-Leader Daniel Sanders (Red Bull KTM) ist es nun Cornejo auf den die Hoffnungen des deutsch-indischen Teams ruhen.
«Es waren zwei wirklich harte Tage. Das Gelände war extrem holprig, insbesondere für die Motorräder und die Reifen, daher war das Reifen- und Mousse-Management entscheidend. Wir mussten clever fahren und geduldig bleiben, aber es hat sich ausgezahlt – wir konnten zwei solide Tage hinlegen und Positionen in der Gesamtwertung gutmachen, was sehr positiv ist», erklärte Cornejo seinen starken Auftritt. «Natürlich ist es enttäuschend, dass Ross Probleme mit seinem Hinterreifen hatte, und ich fühle wirklich mit ihm. Das Wichtigste ist, dass er noch im Rennen ist und kämpft. Wir werden weiter gemeinsam Druck machen und uns darauf konzentrieren, das bestmögliche Ergebnis für das Team zu erzielen.»
Branch musste einen langen Stopp absolvieren, weil sein Hinterreifen in Fetzen war. «Leider waren es für uns nicht die glücklichsten Tage», stöhnte der 39-Jährige. «Ich bin gestern auf einen Stein gefahren, der die Flanke des Hinterreifens beschädigt hat, und schließlich hat das Mousse nicht mehr gehalten. Ich hatte gehofft, dass er durchhalten würde, aber er gab ziemlich früh auf, was die Etappe zu einem Überlebenskampf machte. Trotzdem haben wir es geschafft. Wir sind hier, wir sind noch im Rennen, und das ist das Wichtigste.»
Pos
Fahrer (Nation)
Kat.
Motorrad
Zeit/Diff
1
Luciano Benavides (ARG)
RallyGP
KTM
4:05:19 Std.
2
Ignacio Cornejo (CHI)
RallyGP
Hero
+03:51 min
3
Daniel Sanders (AUS)
RallyGP
KTM
+05:50
4
Bradley Cox (RSA)
RallyGP
Sherco
+07:22
5
Ricky Brabec (USA)
RallyGP
Honda
+09:16
6
Neels Theric (FRA)
Rally2
Kove
+09:17
7
Mason Klein (USA)
RallyGP
Hoto
+12:55
8
Konrad Dabrowski (POL)
Rally2
KTM
+13:57
9
Preston Campbell (USA)
Rally2
Honda
+14:27
10
Toni Mulec (SLO)
Rally2
KTM
+16:43
...
34
Maxi Schek (GER)
Rally2
KTM
+54:53
Pos
Fahrer (Nation)
Kat.
Motorrad
Zeit/Diff
1
Daniel Sanders (AUS)
RallyGP
KTM
20:58:10 Std.
2
Ricky Brabec (USA)
RallyGP
Honda
+02:02 min
3
Luciano Benavides (ARG)
RallyGP
KTM
+05:55
4
Tosha Schareina (ESP)
RallyGP
Honda
+11:59
5
Ignacio Cornejo (CHI)
RallyGP
Hero
+18:38
6
Skyler Howes (USA)
RallyGP
Honda
+29:17
7
Adrien van Beveren (FRA)
RallyGP
Honda
+52:31
8
Bradley Cox (RSA)
RallyGP
Sherco
+1:01:31 Std
9
Preston Campbell (USA)
Rally2
Honda
+1:16:03
10
Ross Branch (BOT)
RallyGP
Hero
+1:23:53
...
32
Maxi Schek (GER)
Rally2
KTM
+5:26:09
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