Nico Hülkenberg (Renault): «Regen-GP ist eine Chance»

Von Mathias Brunner
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

​Das Wetter über dem Shanghai International Circuit ist trübe, es schüttet. Renault-Fahrer Nico Hülkenberg (29) hätte nichts gegen ein Regenrennen am zweiten GP-Wochenende der Saison: «Das eröffnet Chancen.»

Renault-Pilot Nico Hülkenberg will in China nachholen, was ihm in Australien durch die Lappen gegangen ist – die ersten Punkte in Diensten von Renault. In Melbourne war er auf dem undankbaren elften Rang ins Ziel gekommen.

Der Le-Mans-Sieger von 2015 resümiert: «Das erste GP-Wochenende von Australien ist okay gelaufen, mehr nicht. Leider konnte ich in Melbourne nicht alles zeigen, weil ich mehrheitlich im Verkehr feststeckte. Der Kampf im Mittelfeld ist hart, aber unsere Basis stimmt. Ich hoffe, wir können in den kommenden Rennen einige Male punkten – das muss unser Ziel sein.»

«Renault kann einfach mehr in die Waagschale lege als ein Nicht-Werksteam. Ein grösseres Team erhöht auch die Erwartungen. Wir haben uns für die kommenden Monate und Jahre sehr viel vorgenommen, und ich freue mich darauf, mit Renault weiter zu wachsen.»

Bereits am Donnerstag regnet es in China, wie steht der Emmericher einem Grand Prix auf nasser Bahn gegenüber? «Ein Regen-GP ist immer eine Chance, aber eine Pfütze kann mich ja ebenso erwischen wie einen anderen Piloten. Ich fahre gerne im Regen, weil ich finde, dann kann sich ein Pilot eher einbringen.»

Der WM-Neunte von 2014 und 2016 hat gehört, wie Dauernörgler Jacques Villeneuve festgehalten hat, die Formel 1 befinde sich seit Jahren auf dem Holzweg. Hülkenberg meint dazu: «Es ist wichtig, dass wir auf die Fans hören. Aber nicht alles, was sie sich wünschen, ist realistisch umzusetzen. Wir müssen eine gesunde Balance finden zwischen Sport und Show.»

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