Fehlstart bei Aston Martin! Warnung: «Es gibt keinen anderen Weg»
Die Formel-1-Saison 2026 begann für Aston Martin mit einer Reihe von Rückschlägen. Bei den Tests kam das Auto kaum aus der Garage. Die gnadenlose Analyse von Ingenieur Mike Krack.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Eigentlich sollte das Jahr 2026 für Aston Martin der Beginn einer neuen Ära sein. Mit dem neuen Reglement sollten sich die finanziellen Investments in Team und Infrastruktur und die viele Arbeit der letzten Jahre endlich auszahlen. Doch die neue Zeitrechnung der Formel 1 mit dem neuen Reglement ab diesem Jahr für Chassis und Motor beginnt mit einem Rückschlag nach dem anderen, das Team wird seinen eigenen hoch gesteckten Ansprüchen nicht gerecht.
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Zum Shakedown in Barcelona kam Aston Martin erst spät dazu, aber auch bei beiden Bahrain-Tests im Februar kam das Team aus Silverstone nur auf wenige Runden. Zu wenige. Das Team geht als Schlusslicht ins erste Rennen der Saison – und das, obwohl je nach Sichtweise ein oder zwei (Cadillac und Audi) Neulinge in dieser Saison dabei sind. Große Probleme mit dem neuen Honda-Motor (mehr dazu hier), kaum Daten von den Tests. Finstere Mienen bei Aston Martin. Teamchef und Top-Designer Adrian Newey gibt keine Interviews. Öffentlich zum Test-Debakel spricht aus der Führungsebene nur Chief Trackside Officer (früher Teamchef), Mike Krack.
Der Luxemburger zu den Bahrain-Tests: «Die größte Herausforderung bestand darin, einige Zuverlässigkeitsprobleme zu beheben, die unsere Zeit auf der Strecke eingeschränkt haben. Dadurch geraten wir zu Beginn der Saison ins Hintertreffen, da wir nicht alle üblichen Aufgaben, die für Wintertests typisch sind, erfüllen konnten.»
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Krack: «Jede Runde, die man nicht fährt, muss man nachholen» Der Ingenieur sagt: «Man braucht Zuverlässigkeit und man braucht Räder, die sich drehen. Wir haben es noch nicht geschafft, die Räder so viel drehen zu lassen, wie wir wollen. Man lernt mit jeder Runde dazu, und jede Runde, die man nicht fährt, muss man nachholen, daher ist es kein fantastischer Start.» Eine freundliche Untertreibung.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
«Nicht auf dem Niveau der anderen» Krack: «Wir sind uns bewusst, dass wir nicht auf dem Niveau der anderen sind, aber alles ist neu. Wir haben einen neuen Antrieb, ein neues Getriebe und eine neue Aufhängung. Wir müssen uns konzentrieren, unsere Probleme angehen und sie einzeln lösen.» Er mahnt: «Wir müssen realistisch sein und dann aufholen. Es gibt keinen anderen Weg, denn unsere Konkurrenten warten nicht auf uns, also müssen wir unser Bestes geben, um den Anschluss nicht zu verlieren. Wir sind uns bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, und alle, die an diesem Projekt beteiligt sind, wissen, worauf wir uns konzentrieren müssen, um unsere Situation zu verbessern.» Das Team habe Tag und Nacht gearbeitet – und wird das bis zum Saisonauftakt in Melbourne (erster GP am 8. März) wohl auch noch weiterhin tun.
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