Carlos Sainz (Toro Rosso): Neues Auto, neuer Helm

Von Mathias Brunner
​Carlos Sainz trägt zum Heimrennen in Spanien einen besonders gestalteten Helm. Mit dem Kopfschutz ist der Madrilene happy. Mit seinem grundlegend verändrten Toro-Rosso-Renner noch nicht.

Die Formel-1-Fahrer dürfen einmal pro Jahr mit einem markant anders gestalteten Helm fahren – Carlos Sainz hat dafür seinen Heim-GP in Spanien gewählt. Mit dem flotten Design (der grossen 55 an der Oberseite und den markanten Streifen für Spanien) ist Carlos happy, mit den jüngsten Verbesserungen an seinem Rennwagen noch nicht.

Carlos meint nach Rang 10 in beiden Freitagtrainings: «Einfach war das heute nicht. Ich glaube, die Pistenverhältnisse haben uns ein wenig auf dem falschen Fuss erwischt. Ich hätte erwartet, dass wir mindestens so flott unterwegs sein würden wie im Winter, aber das ist nicht passiert. Der Wind hat die Dinge zusätzlich kompliziert. Ich tat mich schwer damit, eine vernünftige Fahrzeugbalance zu finden.»

Toro-Rosso-Technikchef James Key über die ganzen Verbesserungen: «Wir hatten eine schöne Menge neuer Teile im Gepäck – aus diesem Grund sind wir im ersten Training zumeist mit der mittelharten Mischung gefahren. Es ging darum, die neuen Teile auszuloten.»

Nicht alles hat nach Wunsch geklappt, so verlor Sainz bei einem Ritt über die Randsteine einen Teil der neuen seitlichen Luftleit-Elemente. Es gab zudem einen neuen Frontflügel, einen verbesserten Unterboden, frisch geformte Endplatten am Heckflügel, kleine Luftleiter an der oberen Kante des Cockpits, einen grösseren und steiler angestellten Zusatzflügel am Ende der Airbox (T-Wing), von vielen als Kleiderbügel verspottet.

James Key weiter: «Wir hatten aufgrund der vielen neuen Teile ein dichtes Arbeitsprogramm. Wir haben alles ausprobiert und versucht, die Abstimmung auf die Evo-Teile abzustimmen. Wir haben inzwischen eine generelle Richtung gefunden, wir sind ungefähr dort, wo wir sein wollten.»

«Ich würde diesen Freitag als Lehrtag einstufen, nun gilt es, aus unserem Paket ein wenig mehr herauszuholen. Carlos war mit dem Wagen recht zufrieden, er spürt aber, dass da mehr geht. Bei Daniil Kvyat war die Fahrzeugbalance ungenügend. Er hat auch einen Teil des zweiten freien Trainings verpasst, weil er sich bei einem Ritt über einen Randstein den Unterboden seines Wagens beschädigte. Da hat zu Verzug in seinem Programm geführt. Immerhin war er mit den Dauerläufen recht zufrieden.»

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