Nico Rosberg: «Weiss, was Toto Wolff über mich denkt»

Von Otto Zuber
Formel 1
Nico Rosberg: «Ich habe meine Schlacht gewonnen»

Nico Rosberg: «Ich habe meine Schlacht gewonnen»

Die jüngsten Schlagzeilen aus dem britischen Blätterwald, wonach Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff Formel-1-Champion Nico Rosberg als Bösewicht bezeichnet haben soll, nimmt der Deutsche gelassen.

Obwohl der erbitterte WM-Fight der früheren Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg und Lewis Hamilton nun schon eine ganze Weile her ist, sorgen die Spannungen des vergangenen Jahres immer noch für Schlagzeilen. In dieser Woche sorgte das Boulevard-Blatt «Daily Mail» für Aufregung, weil es Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff mit brisanten Aussagen zum Zwist zwischen dem mittlerweile zurückgetretenen Formel-1-Champion und den dreifachen Weltmeister Hamilton zitiert hat.

Demnach soll der Österreicher seinen früheren Schützling als den Bösewicht in der Beziehung bezeichnet haben, der keine Gelegenheit ausgelassen hat, seinem Teamkollegen zu schaden. «Nico hat einfach alle Waffen genutzt, die ihm zur Verfügung standen. Es gab alle möglichen Psycho-Spielchen, um den Rivalen zu destabilisieren», wird Wolff zitiert.

Als Schlüsselerlebnis soll Wolff das Monaco-Qualifying von 2014 bezeichnet haben. Denn in diesem sorgte Rosberg mit einem Ausflug in den Notausgang, dass Hamilton keine Chance mehr auf eine schnelle Pole-Runde hatte. «Das hat das den Zwist noch einmal auf ein ganz anderes Niveau gehoben», wird der Motorsportdirektor der Sternmarke zitiert, und beim Leser entsteht der Eindruck, Wolff unterstelle Rosberg ein absichtliches Abstellen des Silberpfeils.

Bei Mercedes spricht man von überspitzten Zitaten, während Rosberg die ganze Angelegenheit gewohnt gelassen betrachtet. «Ich weiss, wie Toto über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt», winkt der 31-Jährige auf Nachfrage der Kollegen der Nachrichtenagentur DPA ab. Und er beteuert, dass er zu Wolff ein gutes Verhältnis pflege.

Auch die andauernden Sticheleien seines früheren WM-Rivalen und Teamkollegen Hamilton nimmt der 23-fache GP-Sieger mit der nötigen Coolness: «Ich kriege das nebenbei etwas mit, weil ich im Internet unterwegs bin und ab und zu lese, was er so loslässt. Das ist lustig, aber das tangiert mich einfach nicht mehr. Ich habe meine Schlacht gewonnen.»

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