Pascal Wehrlein (Sauber): Neue Teile für Ungarn-GP

Von Mathias Brunner
Formel 1
Pascal Wehrlein im Sauber

Pascal Wehrlein im Sauber

​Findet Sauber endlich aus der sportlichen Krise? Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson erhalten für das Rennwochenende auf dem Hungaroring das so sehnlich erwartete aerodynamische Update.

Wo stünde Sauber ohne Pascal Wehrlein? Der Mercedes-Schützling aus Sigmaringen hat alleine jene fünf Punkte erobert, welche den Schweizer Rennstall in der WM auf Rang 9 vor McLaren-Honda hält – dank einer brillanten taktischen Leistung und Platz 8 in Spanien sowie dank des zehnten Platzes im Chaosrennen von Baku.

Technikchef Jörg Zander bringt für den letzten Grand Prix vor der Sommerpause endlich das lange erwartete aerodynamische Update: Eine andere Motorverkleidung, optimierte Kühlung, es handelt sich um die erste markante Entwicklungsstufe seit Monaco. In Belgien folgt nach der dreiwöchigen F1-Pause dann ein verbesserter Unterboden.

Pascal Wehrlein will aus eigener Kraft unter die Top-Ten: «Ich freue mich auf die Neuerungen am Auto, die wir dort erstmals testen werden. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich diese auf unsere Performance auswirken.»

Die Leistungssteigerung ist dringen vonnöten, denn McLaren-Honda war in den jüngsten Rennen deutlich stärker, und nur die mangelnde Standfestigkeit vor allem des japanischen Motors hat verhindert, dass McLaren in der Zwischenwertung von Sauber vorbeizieht.

Der Schwede Markus Ericsson, in Spanien und Aserbaidschan auf dem undankbaren elften Rang, hat gute Erinnerungen an den Hungaroring: Hier hat er 2015 mit Sauber einen guten zehnten Rang eingefahren. Nun aber ist Ericsson schon 22 Monate ohne WM-Punkte. Er meint: «Der Hungaroring ist eine Strecke, die ich aus den vergangenen Jahren gut kenne. Es ist ein durchaus anspruchsvoller Kurs mit interessanten Kurvenkombinationen. Ich freue mich insbesondere auf die schwedischen Fans, die immer sehr zahlreich zum Ungarn-GP erscheinen. Das motiviert mich umso mehr, eine gute Leistung zu erzielen. Wir haben einige Neuerungen am Auto, daher bin ich gespannt auf die ersten Erkenntnisse unseres Aerodynamik-Upgrades. Ich hoffe, dass wir dadurch einen Schritt nach vorne machen können, um näher ans Mittelfeld heranzukommen.»

Der Ungarn-Test im Anschluss ans GP-Wochenende steht bei Sauber ganz im Zeichen der Jungen: Am ersten Tag sitzt der Schwede Gustav Malja im Auto, am zweiten der Japaner Nobuhara Matsushita.

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