Günther Steiner: «Sah schlimmer aus, als es war»

Von Otto Zuber
Formel 1
Haas-Teamchef Günther Steiner

Haas-Teamchef Günther Steiner

Haas-Teamchef Günther Steiner erklärt, warum seine Schützlinge Romain Grosjean und Kevin Magnussen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps punkten konnten, in Monza aber leer ausgingen.

Mit den GP von Belgien und Italien haben die Formel-1-Stars gleich zwei Highspeed-Rennen absolviert. Doch nicht alle waren auf den beiden Power-Strecken gleich erfolgreich unterwegs. Das Haas-Duo Romain Grosjean und Kevin Magnussen schaffte es etwa nicht, im königlichen Park von Monza WM-Punkte zu sammeln, nachdem das Team auf dem Circuit de Spa-Francorchamps dank Grosjean noch sechs Punkte eingefahren hatte.

Trotz der unterschiedlichen Punkte-Ausbeute beteuert Teamchef Günther Steiner, dass die Performance des Autos auf beiden Strecken ähnlich ausfiel. «Auch das Ergebnis war nicht so unterschiedlich, denn Kevins Renntempo war in Monza sehr gut. Für Romain war das Rennen natürlich gelaufen, als er nach seinem Start vom letzten Startplatz auch noch einen Kontakt mit einem anderen Renner in der ersten Runde hatte und deshalb gleich an die Box musste, um sich einen neuen Frontflügel zu holen.»

«Es ist natürlich schwierig, wenn man von so weit hinten kommt», weiss der Südtiroler. «Aber Kevin kam letztlich als Elfter ins Ziel. Das heisst: Fünf Teams kamen vor uns ins Ziel und wir hatten das sechstschnellste Auto. Wären ein, zwei Gegner vor uns ausgefallen, hätten wir erneut Punkte geholt», rechnet das Team-Oberhaupt vor.

«In Monza lief es nicht ganz so gut wie in Spa, aber die Performance des Autos war in beiden Rennen sehr ähnlich. Ich würde sagen, wir waren in Belgien etwas besser aufgestellt als in Monza, aber abgesehen davon lagen wir leistungsmässig nicht sehr weit von unserer Spa-Performance entfernt. Die Performance von Monza sah schlimmer aus, als sie tatsächlich war», fasst Steiner zusammen.

Mit Blick auf das anstehende Rennwochenende in Singapur, wo die GP-Stars ein enger Stadtkurs erwartet, bleibt der Teamchef denn auch vorsichtig. «Es geht nicht nur darum, das richtige Abtriebsniveau zu finden sowie die Reifen ins Arbeitsfenster zu bringen. Wir müssen auch immer schauen, wie sich unsere direkten Gegner schlagen und wie gut sie ihre Autos auf die Strecke abstimmen können», winkt er ab.

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