Robert Kubica: Rallye-Verbot im Sauber-Vertrag

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Robert Kubica

Robert Kubica

Robert Kubicas Vater Artur offenbart Details aus den früheren Formel-1-Verträgen seines Sohnes und erzählt, dass eine Klausel in dessen BMW-Sauber-Vertrag dafür sorgte, dass er keine Rallye-Einsätze bestreiten konnte.

In Abu Dhabi darf Robert Kubica seinen dritten Test für das Williams-Team bestreiten. Im Anschluss an das WM-Finale wird er im 2017er-Auto des Privatrennstalls aus Grove seine Runden drehen. Die ersten Probefahrten für die Briten hatte er im 2014er-Williams FW36-Mercedes unternommen.

Und diese sollen abgesehen von einem kleinen technischen Problem in der Quali-Simulation produktiv und erfolgreich verlaufen sein, wie das Team jeweils wortkarg mitteilte.

Der Pole hofft nach sieben Jahren Verletzungspause auf eine Rückkehr in den GP-Zirkus. Aber er ist nicht der einzige Bewerber für das Cockpit von Felipe Massa, der selbst gern noch ein Formel-1-Jahr mit Williams bestritten hätte.

Doch die Briten wollen im nächsten Jahr einen neuen Mann neben Nachwuchshoffnung Lance Stroll auf die Piste schicken. In der engeren Auswahl sind Williams-Reservist Paul di Resta, Sauber-Abschiedskandidat Pascal Wehrlein und der frühere Toro-Rosso-Pilot Daniil Kvyat.

Kubicas vielversprechende Formel-1-Karriere hatte im Frühjahr 2011 ein jähes Ende gefunden, weil er bei einem Einsatz in der Eintages-Rallye Ronde di Andora einen schweren Unfall erlitten hatte. Dabei zog er sich schlimme Verletzungen zu, die ihm heute noch nur eine eingeschränkte Bewegung des rechten Armes erlauben.

Dennoch will Kubica in den GP-Zirkus zurückkehren – und er wird bei seinen Bemühungen auch von 2016er-Champion Nico Rosberg unterstützt. Natürlich drückt auch Papa Artur seinem Spross die Daumen.

Gegenüber den polnischen Kollegen von Newsweekowi erklärte der Vater des früheren GP-Stars: «Ich glaube daran, dass er das Williams-Cockpit bekommt und schnell sein wird. Die Frage ist nur, ob er der gleiche Robert sein wird, der er vor sieben Jahren war.»

Und Artur sprach auch über den unheilvollen Rallye-Crash seines Sohnes. «Einige sagen, dass er niemals Rallyes hätte fahren sollen. Der BMW-Sauber-Vertrag untersagte ihm das auch. Doch weil Renault ihn unbedingt haben wollte, verzichteten sie auf dieses Verbot.»

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