Sergey Sirotkin: «Klar bin ich nicht glücklich damit»
Es bleibt dabei: Sergey Sirotkin muss in der Startaufstellung zum Spanien-GP nach hinten rücken. «Natürlich ist das nicht ideal», erklärt der Williams-Rookie, der immer noch auf seine ersten Punkte wartet.
Für die Regelhüter von Baku war klar: Williams-Rookie Sergey Sirotkin trug die Schuld an der Startkollision mit Force India-Routinier Sergio Pérez. Deshalb brummten Tom Kristensen, Garry Connelly, Dennis Dean sowie Anar Shukurov dem Russen eine Strafversetzung um drei Startpositionen für den GP in Barcelona auf. Dazu gab es auch zwei Strafpunkte für den Moskauer.
Der daraufhin vom Williams-Team eingereichte Protest blieb fruchtlos, die FIA sieht keinen Grund, die Strafe zu ändern. "Natürlich bin ich nicht glücklich damit", gesteht Sirotkin selbst unumwunden. "Wir haben unsere eigene Sicht der Dinge, gleichzeitig will ich aber auch keine zu grosse Sache daraus machen."
"Es ist entschieden, daran lässt sich jetzt auch nichts mehr ändern, deshalb habe ich es akzeptiert. Klar, es ist nicht Ideal und wahrscheinlich hätte ich in diesem Fall auch etwas besser machen können. Aber wir fokussieren uns nun auf das Rennwochenende, das vor uns liegt", erklärt der 22-Jährige selbstkritisch.
Dass er in Barcelona auch noch das erste freie Training verpassen wird, weil Edelreservist Robert Kubica in seinem Dienstwagen ausrücken darf, ist eine weitere Hypothek, mit der Sirotkin ins Wochenende starten muss. "Ja, das ist natürlich auch nicht ideal, denn jeder Fahrer will so viele Kilometer wie möglich fahren", räumt er ein, fügt aber auch eilends an: "Aber es ist auch ein Vorteil, wenn drei Fahrer das Auto testen und ihr Feedback dazu geben. Es ist gut, dass wir erfahren, was Robert vom Auto hält und wo wir im Vergleich zu den Wintertestfahrten stehen."
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