Daniel Ricciardo enthüllt: Renault-Stufe 12,2 PS wert

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

​Red Bull Racing-Fahrer Daniel Ricciardo enthüllt: Die jüngste Ausbaustufe von Renault entspricht einem Schritt von 9 KW, das sind ganze 12,2 PS. Der Australier sagt, welche Renntaktik er in Kanada verfolgt.

Mit Spannung war erwartet worden, wie Renault zum Kanada-GP hin nachlegt. Nun wissen wir, was die jüngste Ausbaustufe der Franzosen wert ist – 9 KW, wie Daniel Ricciardo am Samstag in seiner Medienrunde verrät, das sind 12,2 PS. Daniel: «Als Fahrer spürst du das kaum, aber die Ingenieure sagen mir, der Motor arbeitet wie erwartet.»

Der Australier sagt zu seiner Quali: «Wenn ich Rang 6 mal vergesse, bin ich mit meiner Qualifikation zufrieden. Wir hatten einige Probleme, ich fand selten einen guten Rhythmus, wir waren immer am Aufholen. Beim ersten Quali-Einsatz gab es ein Sensorproblem. Mit meiner eigenen Leistung bin ich zufrieden, mit Platz 6 nicht.»

«Ich erwarte einen interessanten Grand Prix. Wir haben uns gesagt: Um Mercedes und Ferrari zu gefährden, müssen wir etwas Anderes wagen. Wir müssen überholen können. Also haben wir uns für den hyperweichen Pirelli entschieden, ein wohlüberlegtes Risiko, zumal unser Chassis mit diesem Reifen gut zurechtkommt.»

«Wir wollen ein Einstopprennen fahren, vor allem aber wollen wir dank der weicheren Reifen zu Beginn des Grand Prix Boden gutmachen. Auch wenn Kanada immer noch eine schwierige Strecke zum Überholen ist. Vor allem in den ersten drei Runden müssen wir Attacke machen. Die Leute sollen den Fernseher einschalten, das wird aufregend!»

Wieso sagt Ricciardo, Überholen sei hier schwierig? Einige Gegner sagen genau das Gegenteil. Daniel vertieft: «Vieles hat sich geändert, als die Autos breiter geworden sind, da ist es schwieriger geworden, sich ganz dicht an einen Gegner heranzuarbeiten.»

Dann beginnt Daniel zu grinsen: «Mir fällt eben ein, dass ich 2014 vom sechsten Platz aus gewonnen habe! Aber ich bin auch in anderen Jahren von Rang 6 losgefahren und konnte nicht siegen. Ich halte es für realistisch, vom sechsten Startplatz einen Podestrang herauszufahren; vor allem dann, wenn es uns gelingt, am Start oder in den ersten Runden einige Ränge gut zu machen und dann den hyperweichen Reifen am Leben zu erhalten. Ich bin bereit, die entsprechenden Risiken einzugehen.»

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