Fernando Alonso, Toyota: Der 25. Le-Mans-Sofortsieger

Von Mathias Brunner
Formel 1
Der Sieger-Toyota von Alonso und Buemi (auf dem Auto) sowie Nakajima (im Wagen)

Der Sieger-Toyota von Alonso und Buemi (auf dem Auto) sowie Nakajima (im Wagen)

​​McLaren-Superstar Fernando Alonso wollte beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit Toyota gleich im ersten Anlauf gewinnen – und hat das nun als 25. Rennfahrer seit dem Jahre 1923 geschafft!

Am 30. Januar 2018 wurde es bestätigt: Der unersättliche Fernando Alonso tritt in dieser Saison nicht nur in der Formel-1-WM mit McLaren-Renault an, der Asturier bestreitet daneben auch Sportwagen-WM-Rennen mit Toyota. Das grosse Ziel des Weltmeisters von 2005 und 2006: Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, am liebsten gleich im ersten Anlauf im kommenden Juni.

Auch Alonso war klar: Einfach wird das nicht. Denn wenn wir die reiche Le-Mans-Historie anschauen, dann haben das in den 20er Jahren nur vier Fahrer geschafft, in den 30ern waren es fünf, in den 50er Jahren nur vier, in den 60ern nur einer, in den 70ern zwei Piloten, in den 80er Jahren nur einer, in den 90ern fünf und seit 2000 nur zwei. Insgesamt 24 Piloten konnten das Langstreckenrennen in der Sarthe gleich im ersten Anlauf gewinnen.

Nun hat Alonso das grosse Ziel erreicht. Auch für seine Toyota-Stallgefährten Kazuki Nakajima aus Japan und Sébastien Buemi aus der Schweiz ist es der erste Erfolg in der Sarthe, aber nicht im ersten Anlauf. Der 33jährige Nakajima trat zum siebten Mal in Le Mans an, 2013 wurde der frühere Williams-Formel-1-Fahrer Vierter. Der 29jährige Westschweizer Buemi trat ebenfalls zum siebten Mal an, 2013 war der Red-Bull-Fahrer Zweiter geworden.

Le Mans: 25 Sofortsieger

1923: André Lagache und René Léonard (F), Chenard & Walker
1928: Bernard Rubin (NZ) und Woolf Barnato (GB), Bentley
1932: Luigi Chinetti (I), Alfa Romeo
1933: Tazio Nuvolari (I), Alfa Romeo
1934: Philippe Etancelin (F), Alfa Romeo
1935: Luis Fontés (GB), Lagonda
1937: Jean-Pierre Wimille (F), Bugatti
1951: Peter Walker (GB), Jaguar
1952: Fritz Riess und Hermann Lang (D), Mercedes-Benz
1955: Ivor Bueb (GB), Jaguar
1967: A.J. Foyt (USA), Ford
1977: Hurley Haywood (USA), Porsche
1979: Klaus Ludwig (D), Porsche
1988: Andy Wallace (GB), Jaguar
1993: Christophe Bouchut und Éric Hélary (F), Peugeot
1996: Alexander Wurz (A), Porsche
1997: Tom Kristensen (DK), Porsche
1998: Laurent Aïello (F), Porsche
2015: Nico Hülkenberg (D) und Earl Bamber (NZ), Porsche
2018: Fernando Alonso (E)

Fernando Alonso 2018: Rennen und Ergebnisse

25. März: Formel 1 in Australien (Melbourne) – Fünfter

8. April: Formel 1 in Bahrain (Sakhir) – Siebter
15. April: Formel 1 in China (Shanghai) – Siebter
29. April: Formel 1 in Aserbaidschan (Baku) – Siebter

5. Mai: Langstrecken-WM in Belgien (Spa-Francorchamps) – Erster
13. Mai: Formel 1 in Spanien (Barcelona) – Achter
27. Mai: Formel 1 in Monaco (Monte Carlo) – Ausfall

10. Juni: Formel 1 in Kanada (Montreal) – Ausfall
16./17. Juni: Langstrecken-WM in Frankreich (Le Mans) – Erster
24. Juni: Formel 1 in Frankreich (Le Castellet)

1. Juli: Formel 1 in Österreich (Spielberg)
8. Juli: Formel 1 in Grossbritannien (Silverstone)
22. Juli: Formel 1 in Deutschland (Hockenheim)
29. Juli: Formel 1 in Ungarn (Budapest)

19. August: Langstrecken-WM in Grossbritannien (Silverstone)
26. August: Formel 1 in Belgien (Spa-Francorchamps)

2. September: Formel 1 in Italien (Monza)
16. September: Formel 1 in Singapur
30. September: Formel 1 in Russland (Sotschi)

7. Oktober: Formel 1 in Japan (Suzuka)
21. Oktober: Formel 1 in USA (Austin)
21. Oktober: Langstrecken-WM in Japan (Fuji)
(lässt Alonso aus)
28. Oktober: Formel 1 in Mexiko (Mexiko-Stadt)

11. November: Formel 1 in Brasilien (São Paulo)
18. November: Langstrecken-WM in China (Shanghai)
25. November: Formel 1 in Abu Dhabi (Insel Yas)

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