Hamilton: «Ferrari und Red Bull mit besserem Tempo»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton belegte in beiden Freitagstrainings auf dem Hungaroring jeweils den fünften Platz vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas. Der Mercedes-Star weiss: «Es liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns.»

Formel-1-Weltmeister und Hockenheim-Sieger Lewis Hamilton kam zum Auftakt ins Ungarn-Wochenende nicht über den fünften Platz hinaus. Am Morgen fehlten dem Briten mehr als vier Zehntel auf die Bestzeit von Red Bull Racing-Star Daniel Ricciardo. Am Nachmittag trennten ihn mehr als sieben Zehntel von seinem Titelkontrahenten Sebastian Vettel, der im Ferrari die Tagesbestzeit aufgestellt hatte.

Nach getaner Arbeit erklärte der Mercedes-Star dennoch: «Heute war ein relativ normaler Tag.» Er räumte aber auch unumwunden ein: «Ferrari und Red Bull Racing waren wie erwartet ziemlich schnell und hatten ein etwas besseres Tempo als wir. Auf uns wartet heute Abend also noch ein hartes Stück Arbeit.»

«Dies ist eine schwierige Strecke, auf der die Reifen zum Überhitzen neigen. Deshalb ist es am wichtigsten, gut auf die Hinterreifen Acht zu geben», verriet Hamilton und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die heissen Temperaturen, die dem schwarzen Gold genauso zusetzten wie den Fahrern und ihren Rennern: «Die heutigen Temperaturen und der Streckenverlauf, bei dem eine Kurve die nächste jagt, machten den Reifen das Leben schwer, da es keine Zeit gibt, um sie abzukühlen.»

«Wir werden uns jetzt besprechen und darüber entscheiden, welche Veränderungen wir bis morgen vornehmen. Ich hoffe, dass wir heute Abend etwas finden und es morgen trocken bleibt, damit wir die Änderungen testen können», fügte der vierfache Weltmeister und WM-Leader an.

Sein Teamkollege Valtteri Bottas seufzte seinerseits: «Heute war kein einfacher Tag. Das Auto war schwierig zu fahren und ich hatte Schwierigkeiten, eine Runde zusammenzubekommen, besonders im ersten Training. Für das zweite Training konnten wir das Setup verbessern, aber es gibt noch immer viel zu tun.»

«Diese Strecke ist schwierig; man braucht ein gut ausbalanciertes Auto, um alle Kurven richtig hinzubekommen und wir müssen noch mehr Stabilität finden. Morgen soll sich die Windrichtung drehen, also müssen wir das auch miteinbeziehen», erzählte der Finne, der auch bestätigte: «Wir hatten damit zu kämpfen, die ultraweichen Reifen konstant zum Arbeiten zu bekommen und es gab auch ein paar Überhitzungsprobleme.»

«Das Überholen ist hier schwierig, weshalb die Platzierung im Rennen sehr wichtig ist. Je weniger Stopps man absolviert, desto besser ist es. Red Bull Racing und Ferrari sind wie erwartet schnell und ich glaube, dass es sehr eng zugehen wird», prophezeite Bottas ausserdem.

Technikchef James Allison fasste zusammen: «Es ist hier nicht so staubig oder wellig wie in der Vergangenheit, aber Budapest stellt Fahrer und Fahrzeug immer vor eine echte Herausforderung – mit seiner sengenden Hitze und seinem Asphalt, der die Reifen ganz schön rannimmt. Obwohl wir das Auto zwischen den Trainings verbessert haben, gibt es gerade was Valtteri angeht bis morgen noch viel zu tun, wenn wir an diesem Wochenende ein gutes Ergebnis erzielen wollen.»

«Entsprechend haben wir heute Abend alle Hände voll zu tun, um sicherzustellen, dass wir das Auto für das Qualifying gut in Schuss bekommen. Schliesslich ist es auf dieser Strecke erwiesenermassen schwierig zu überholen. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass wir am Sonntag ein ordentliches Tempo im Renntrimm haben – denn gemäss den Vorhersagen wird es dann richtig heiss», fügte der Ingenieur an.

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