Ex-Weltmeister Huertas (Italtrans) plant Rückkehr nach Verletzungsdebakel
Moto2-Pilot Adrian Huertas scheint vom Verletzungspech verfolgt. Der Supersport-Weltmeister verpasste das letzte Rennen 2025 – und den Start 2026. In Brasilien will Huertas wieder Rennen fahren.
«Shit happens.» Der erste Satz, der in Beitrag in den sozialen Medien mit dem Bild seines bandagierten Fußes steht, bedarf keiner Übersetzung. «Nicht der Start, den wir uns erhofft hatte. Es fällt mir gerade schwer, meine Gefühle in den Griff zu bekommen, aber ich werde mein Bestes geben, um in Brasilien wieder dabei zu sein. Danke an mein Team für die Fortschritte und es tut mir leid für den Sturz», so hatte der Spanier, der erst 2025 in die Meisterschaft gewechselt war, das fortschreitende Verletzungsdebakel nach dem heftigen Abflug am Trainingsfreitag in Buriram kommentiert.
Bereits die Saison 2025 hatte nach einem harten Premierenjahr in der Moto2 und mit Platz 21 vor dem Finale schlecht geendet. In Valencia schaffte es der Doppelweltmeister – Huertas holte vor dem Supersport-Titel 2024 bereits die 300er-Krone – ebenfalls nicht an die Startlinie. Im ersten freien Training in Valencia stürzte Huertas in Kurve 6 und brach sich den Arm; die Vorbereitung zur wichtigen Saison 2026 begann erst einmal mit einer Operation.
Für den 22-Jährigen stehen die Vorzeichen für eine erfolgreiche Rettungsaktion der GP-Karriere nicht zum Besten. Denn vor dem Kampf um Spitzenergebnisse, die Huertas Zukunft in der mittleren WM-Kategorie sicherstellen würden, steht erstmal die vollständige Wiederherstellung des Patienten Adrian Huertas. Dass sein Team aktuell noch keinen Ersatzpiloten nominiert hat, wird der Spanier, der sich in Thailand zwei Mittelfußknochen brach, auf den Weg nach Südamerika machen, in der Hoffnung, den Check der medizinischen Kommission am Donnerstag vor dem Brasilien-GP zu überstehen.
Deutlich besser lief es bisher für den verbleibenden Teil der Weltmeister-Mannschaft von Italtrans. Der nach dem Aufstieg von Champion Diogo Moreira ins Team gekommene Daniel Munoz überzeugte wie schon bei den Testfahrten in Jerez. Von Platz 14 in sein erstes Rennen für das Team aus Norditalien gegangen, wurde Munoz, der 2025 nur Auftritte in der Moto2 als Ersatzfahrer hatte, auf Platz 8 abgewunken.
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