Kimi Räikkönen: Ferrari-Bestätigung in Monza?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Die Tifosi fragen sich: Wird Kimi Räikkönen auch 2019 an der Seite von Sebastian Vettel für Ferrari an den Start gehen?

Die Tifosi fragen sich: Wird Kimi Räikkönen auch 2019 an der Seite von Sebastian Vettel für Ferrari an den Start gehen?

Kimi Räikkönen, der noch nicht bestätigt hat, ob und für wen er in der Saison 2019 antreten wird, lässt seine Fans auf News hoffen. Der Finne sagt: «Die Erfahrung zeigt, dass hier alles möglich ist.»

Der Highspeed-Kurs von Monza ist nicht nur ein Tempo-Tempel, er ist auch die Hochburg der Tifosi, die im königlichen Park für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Diese bringt sogar den sonst so coolen Kimi Räikkönen zum Schmelzen. Der GP-Star, der 2007 den bisher letzten Fahrer-WM-Titel für die Roten eingefahren hat, erklärt: «Wir werden hier von den Tifosi sehr leidenschaftlich unterstützt, es ist unser Heimrennen und deshalb sehr wichtig und speziell für uns.» Er stellt aber auch gleich klar: «Am Fahren selbst ändert das aber herzilich wenig.»

Der Finne, der seinen Vertrag für 2019 noch nicht verlängert hat, lässt auf eine baldige Bestätigung seiner Vertragsverlängerung hoffen. Denn er stellt klar: «Ich geniesse die Rennfahrerei noch immer, das ist kein Geheimnis. Alles Andere gefällt mir nicht, aber es gehört zum Job dazu. Natürlich will ich Rennen fahren, sonst wäre ich heute nicht hier. Ich glaube auch nicht, dass mir die Lust daran so schnell vergehen wird. Aber wer weiss schon, was die Zukunft bringt. Ich weiss nicht, wann es Neuigkeiten zu meiner GP-Zukunft geben wird. Wahrscheinlich ist hier alles möglich, wie die Erfahrung zeigt. Wir werden sehen.»

Einen Ferrari-Sieg konnte der vorerst letzte Ferrari-Weltmeister noch nicht in Monza feiern. Zwei Mal stand er immerhin als Dritter in Rot auf dem Podest: 2007 und 2009 sicherte er sich den letzten Platz auf dem Treppchen. 2006 holte er sich im McLaren von der Pole aus den zweiten Rang. Auf die Frage, ob Letzteres sein Lieblingsrennen in Italien sei, erklärt er: «Schwer zu sagen, denn ich hatte hier keine überragenden Rennen. Aber ich habe es immer genossen, hierhin zu kommen. Zunächst ist es eine grossartige, geschichtsträchtige Strecke, und dann liegt sie auch noch sehr nahe an meinem Zuhause, deshalb ist die Anfahrt sehr einfach. Ich habe hier schon einige gute Rennen erlebt, aber sie liefen nicht perfekt.»

#«Ich fuhr auch immer gerne in Imola», offenbart der 20-fache GP-Sieger. «Aber auch da hatte ich keine überragenden Rennen, an die ich mich erinnere. Es war eine wirklich nette Piste, auch wenn es nicht der Italien-GP, zähle ich es als Rennen in Italien. Hier in Monza sticht keiner meiner Renneinsätze besonders hervor. Sie waren okay, würde ich sagen.»

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