Charlie Whiting: «Halo 4 soll schöner werden»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Der Formel-1-Sicherheitsbeauftragte Charlie Whiting zieht sechs Monate nach der Einführung des Halo eine positive Bilanz. Der Brite verrät auch, wann die nächste Version des Schutzbügels eingeführt werden soll.

Seit dem Spa-Crash ist die Kritik am unschönen Halo abgeklungen. Denn die Tatsache, dass Fernando Alonsos Renner auf dem Schutzbügel von Charles Leclercs Alfa Romeo-Sauber deutliche Spuren hinterlassen hat, ist für viele Skeptiker Beweis genug, dass die Sicherheitsmassnahme ihren Zweck erfüllt.

Auch der Formel-1-Rennleiter und Sicherheitsbeauftragte Charlie Whiting bestätigt im Gespräch mit Formel-1-Sport- und Technikchef Ross Brawn: «Seit dem Startcrash in Spa habe ich viele Mails von Leuten bekommen, die klare Gegner waren und nun sagen, dass man die Diskussion um den Nutzen des Schutzbügels beenden kann.»

Der Brite erklärt auch: «Ich war immer dafür, den Halo einzuführen, auch wenn wir uns durchaus bewusst sind, dass er aus ästhetischer Sicht nicht das Erfreulichste ist, das man ans Auto schraubt. Aber wir haben so viel Arbeit reingesteckt und zusammen mit dem Institut so viel Forschung betrieben, weil wir überzeugt sind, dass er der richtige Weg ist, um die Autos sicherer zu machen.»

«Wir sind sehr happy mit der aktuellen Halo-Version, die wir nun auch in anderen Meisterschaften einführen. In der Formel 2 haben wir ihn schon am Auto, ab dem nächsten Jahr wird er auch in der Formel 3 zu sehen sein und sobald wir in der Formel 4 ein neues Auto haben, wird man auch dort mit dem Halo fahren. Selbst in der japanischen Superformula werden wir ihn bald am Auto haben», erzählt der 66-Jährige.

Whiting wagt auch einen Ausblick auf die nächste Version des Schutzbügels, und verrät: «Wir arbeiten an einer neuen Version, die wir den Halo 4 nennen. Aber das ist ein ziemlich langfristiges Projekt. Wir haben bereits für die aktuelle Ausführung fünf, sechs Jahre gebraucht und wahrscheinlich werden wir den Halo 4 zur Saison 2021 einführen, wenn auch die neuen Formel-1-Autos kommen. Ziel ist es, den Schutzbügel etwas schöner zu gestalten.»

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