Aston Martins Mike Krack: «Die anderen warten nicht auf uns»
Test-Sorgenkind Aston Martin hat bis zum Formel-1-Saisonstart in Melbourne am 8. März noch einige Hausaufgaben – und warnt: Die anderen Teams werden nicht auf sie warten!
Schaut man nach dem abschließenden Bahrain-Test auf die gefahrenen Rundenzeiten, zeigt sich ein klares Bild: Mercedes, Haas, Ferrari, die Racing Bulls, McLaren und Alpine fuhren alle eine vierstellige Rundenzahl. Mercedes kommt auf 1205 Runden an allen drei Tagen. Auch die übrigen Teams kamen auf ein angemessenes Pensum. Außer Aston Martin. Die Briten fuhren keine 400 Runden (394), also nicht mal ein Drittel der Kilometer, die Mercedes absolvierte. Ein ähnliches Bild ergab sich beim vorigen Bahrain-Test und dem Shakedown in Barcelona.
Aston Martins Chief Trackside Officer Mike Krack gibt zu: «Wir müssen uns eingestehen, dass wir zu spät dran waren.» Zum Shakedown in Barcelona kam das Team verspätet, fuhr nur wenig. Und das Muster setzte sich in Bahrain fort. Krack sagt aber: «Es war gut, dass wir nach Barcelona gefahren sind, aber wir waren noch nicht wirklich bereit. Wir haben das Auto zum Laufen gebracht. Und dann ist zu Beginn des Tests in Bahrain etwas Ähnliches passiert. Es gibt viele kleine Probleme, die einen daran hindern, zu fahren. Sie betreffen alle Bereiche des Autos.» Ein besonderes Problem: der Motor.
«Die anderen warten nicht auf uns»
Krack: «Ich denke, es ist die Verspätung, die uns in Bezug auf die Zuverlässigkeit in eine etwas schwierigere Situation gebracht hat. Wenn man keine Runden sammelt, gerät man ins Hintertreffen. Man muss realistisch sein und dann aufholen. Die anderen warten nicht auf uns, also müssen wir wirklich unser Bestes geben, um den Anschluss nicht zu verlieren.»
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