Remy Gardner (Yamaha): Pleite beim Heimrennen – nur drei WM-Punkte
Phillip Island war noch nie ein gutes Pflaster für Remy Gardner, obwohl es das Heimrennen des Australiers ist. Der diesjährige Superbike-Saisonauftakt lief für den Yamaha-Piloten besonders schlecht.
Dass Yamaha auf Phillip Island einen schweren Stand haben wird, konnte man bereits nach dem vorgelagerten Test ahnen – als 13. und mit 1,6 sec Rückstand war Lokalmatador Remy Gardner schnellster Yamaha-Pilot.
Am Rennwochenende sorgte Werkspilot Andrea Locatelli mit Platz 5 im verregneten zweiten Lauf für das einzige einstellige Ergebnis. Gardner – als einziger Australier im Teilnehmerfeld das Zugpferd für den Superbike-Event Down Under – kam nicht einmal in die Nähe der Top-10. In allen drei Rennen von Position 14 gestartet, musste der 27-Jährige seine R1 im ersten Lauf abstellen und kreuzte im Superpole-Race und zweiten Rennen auf den Plätzen 16 und 13 die Ziellinie.
Zugutehalten muss man dem Moto2-Weltmeister von 2021, dass sich seine seit dem Saisonfinale in Jerez lädierte Schulter noch immer nicht im perfekten Zustand befindet. Gardner damals im Superpole-Race von Jonathan Rea abgeräumt. «Es war ehrlich gesagt ein hartes Wochenende, aber wir können dennoch einige positive Aspekte mitnehmen», beteuerte der GRT-Pilot. «Wir haben insgesamt Fortschritte gemacht, und ich konnte trotz meiner Verletzung fahren, was wichtig ist. Die Superpole war recht positiv und wir haben die Top-10 nur um wenige Zehntelsekunden verpasst.»
Gardner weiter: «Im ersten Rennen fühlte ich mich in den ersten zehn Runden recht gut und war ziemlich überrascht, wie sehr wir das Set-up verbessert hatten. Leider waren die letzten Runden etwas schwierig. Wir hatten Probleme mit dem Hinterradgrip und ich musste aufgeben. Ich bin froh, dass ich die Sonntagsrennen beendet und wertvolle Daten gesammelt habe. Jetzt geht es zurück nach Europa, wo wir wieder auf die Reifen zurückgreifen können, mit denen wir besser vertraut sind. Vor dem Rennen haben wir außerdem einen Test in Portimão, sodass wir hoffentlich mehr Geschwindigkeit finden, uns neu formieren und stärker zurückkommen können.»
Tatsächlich ist Phillip Island ohnehin eine der für Gardner schlechtesten Rennstrecken. In seinen bisher zwölf Superbike-Rennen sah er in fünf Rennen nicht das Ziel, verpasste in vier Rennen die Top-10 und holte als Sechster im Sprint 2024 als Sechster nur ein einstelliges Ergebnis. Weniger Punkte als in diesem Jahr fuhr der Australier nur 2025 ein – keinen einzigen.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach