Kubica: Sirotkin enttäuscht, Donnerstag Verkündung?

Von Andreas Reiners
Formel 1
Robert Kubica

Robert Kubica

Es scheint klar, dass Robert Kubica das Cockpit als Stammfahrer bei Williams bekommen wird. Angeblich soll der Deal am Donnerstag verkündet werden. Sergej Sirotkin fände das alles andere als cool.

Robert Kubica wird wohl das Cockpit bei Williams neben George Russell bekommen. Damit wäre Sergej Sirotkin nach einer Saison wieder raus aus der Formel 1, zumindest als Stammfahrer. Polnische Medien berichten, dass Kubicas Comeback am Donnerstag angeblich verkündet werden soll.

Fest steht: Es steht fest, was der 33-Jährige 2019 machen wird. Bei einem Anlass in seiner Heimat Polen sagte der Williams-Reservist vor ein paar Tagen: «Meine Entscheidung steht fest.» Zuletzt ging es für den WM-Vierten von 2008 um die Frage: Simulator-Fahrer bei Ferrari oder GP-Pilot 2019 bei Williams?

Es wäre ohne rage ein spektakuläres Comeback, Anfang 2011 standen Kubica alle Türen offen. Er hatte bei einem Wintertest in Spanien mit seinem Renault-Werksrennwagen Bestzeit erzielt, er besaß einen Vorvertrag bei Ferrari für 2012. Dann zog er sich bei einer Rallye im Februar 2011 schwerste Armverletzungen zu. Jahre hat es gedauert, bis Kubica seinen rechten Arm wieder so brauchen konnte, dass ein Einsatz im GP-Renner überhaupt möglich ist.

In dieser Saison hatte er bei Williams die Rolle des Testpiloten, Freitagsfahrers, Reservisten, inne. Hat sich Robert Kubica tatsächlich für die Rückkehr als GP-Pilot entschieden, so würde er in Australien 2019 seinen 77. WM-Lauf bestreiten. Sehr zur Freude vieler Fans.

Einer wird das weniger schön finden: Sergej Sirotkin.

«Ich möchte Klarheit», sagte er «Sport-Express». Es sei sehr unschön, die letzten News zu lesen, so der Russe. «Ich bin nicht bereit, zurück in eine Reserverolle zu gehen. Ich habe mehrmals betont, dass ich mehr in diese Saison investiert habe, als die Leute sehen», sagte er.

Die Ausbeute ist mager: Ein Pünktchen holte er lediglich, in Monza. Sein Teamkollege Lance Stroll immerhin sechs. «Das letzte, was ich möchte, ist, dass ein anderer Fahrer die Früchte der Arbeit erntet. Wir haben in dieser Saison für die Zukunft gearbeitet, die Ergebnisse werden 2019 kommen. Falls ich das, wofür ich gearbeitet habe, verliere, wäre das eine riesige Enttäuschung.»


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